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Presseaussendung
FWF und Nationalbank:
Spitzenforschung gemeinsam stärken
- Die Oesterreichische Nationalbank und der Wissenschaftsfonds unterstützen
gemeinsam die Forschung in Österreich
Von der Erforschung des Alterns über die schnellsten Photos der
Welt bis zur Reinigung industrieller Abgase: So unterschiedlich sind die
Forschungsgebiete, die gemeinsam von der Oesterreichischen Nationalbank
(OeNB) und dem Wissenschaftsfonds unterstützt werden.
Anlässlich einer öffentlichen Präsentation von erfolgreichen
Projekten betonte FWF-Präsident Arnold Schmidt, dass nach dem Europäischen
Wirtschaftsraum und der gemeinsamen Währung nunmehr die Ausgestaltung
des Europäischen Forschungsraumes "eine faszinierende Vision"
sei. Seine Bedeutung für die weitere kulturelle und ökonomische
Bedeutung für Europa sei kaum zu überschätzen. Für
Österreich stelle sich die Aufgabe, eine jener Regionen zu werden,
in der international kompetitive Forschungsinstitutionen und industrielle
Cluster ihre Heimstätte haben. "Dies setzt einen beharrlichen,
langfristig angelegten und sorgfältig kontrollierten Aufbau wissenschaftlicher
Exzellenz voraus. OeNB und FWF tragen beide das ihre dazu bei", bekräftigte
Schmidt.
Ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung des FWF
Seit 36 Jahren stellt die Oesterreichische Nationalbank Mittel für
die Forschungsförderung zur Verfügung. Anlässlich ihres
150-jährigen Bestehens wurde dazu im Jahr 1966 der Jubiläumsfonds
gegründet. Seit 1982 erhält auch der Wissenschaftsfonds (FWF)
Mittel für "wirtschaftsorientierte" Forschungsprojekte.
Bis 1999 betrug die Zuwendung rund 10 bis 13 % des FWF-Budgets, seit dem
Jahr 2000 30 % oder mehr. Im Jahr 2002 waren es insgesamt 27,5 Mio. Euro.
Schwerpunktmäßig refundiert die OeNB dem FWF Mittel für
naturwissenschaftliche und technische Projekte. Der Begriff "wirtschaftsorientiert"
ist dabei bewusst nicht eng gefasst. Für die Förderentscheidung
gelten genau dieselben wissenschaftlichen Qualitätsmaßstäbe
wie für alle anderen FWF-Förderungen.
Atherosklerose, Femtolaser, Rauchgasreinigung
Drei Projekte wurden bei der Veranstaltung vorgestellt:
"Man muss für alles bezahlen -
Atherosklerose als Preis für die Abwehr von Infektionen"
Georg Wick, Universität Innsbruck bzw. ÖAW
"Wozu Femtolaser?" Ferenc Krausz,
TU Wien bzw. FemtoLasers GmbH
"Rauchgase mit zerstäubten Flüssigkeiten
reinigen" Christian Weiß, Montanuniversität Leoben.
Wien, 16. Jänner 2003
Rückfragen:
Dr. Laurenz Niel
FWF - Der Wissenschaftsfonds
Tel. +43-1-505 67 40 DW 86
e-mail: niel@fwf.ac.at
http://www.fwf.ac.at
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