Bild des Jahres FWFDer Wissenschaftsfonds Bild des Jahres
  Home     FWF-Portrait     Aktuelles     Public Relations     Kontakt     Gender     Internationales     Zur Diskussion     Dienstleistungsangebot  
Printprodukte
Presseaussendungen
  Archiv
Events
Bilder der Wissenschaft
FWF-Preis für Wissenschafts-
kommunikation
FWF-Informations-veranstaltungen
Mailingliste
Projekt-Datenbank
PR-Team
Fotos
Logos
Links

Presseaussendung

Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen: Bewilligungen 2006 - eine Erfolgsbilanz

In der zweiten Bewilligungsrunde im Jahr 2006 konnten insgesamt 15 Anträge in der Förderkategorie "Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen" bewilligt werden. Zählt man Runde 1 (Mai bzw. Juni 2006) und Runde 2 (November 2006) zusammen, so ergibt das 31 neu geschaffene Arbeitsplätze für Spitzenforscherinnen in Österreich.

Im Jahr 2006 gab es erstmals zwei Ausschreibungen und zwei Entscheidungsrunden in der Programmlinie "Hertha Firnberg" sowie die ersten Vergaben in der Programmlinie "Elise Richter". Nach der zweiten Vergaberunde im November 2006 kann Bilanz gezogen werden und diese Bilanz fällt sehr erfreulich aus: Noch nie konnte der FWF so viele Wissenschafterinnen in den Frauenprogrammen fördern.

Die Zahlen und Fakten des Jahres 2006 in der Förderkategorie "Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen" in aller Kürze: 31 Bewilligungen bei 103 Bewerbungen - das bedeutet eine Bewilligungsquote von 30 Prozent. 15 Forscherinnen wurden neu in das Hertha-Firnberg-Programm aufgenommen, 16 in das Elise-Richter-Programm. Von den bewilligten 31 Projekten sind sieben dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften, zehn dem Bereich Biologie und Medizin und 14 dem Bereich Naturwissenschaften und Technik zuordenbar - wobei insbesondere der letzte Wert zeigt, dass das Potenzial für Spitzenforschung von Frauen in allen Bereichen der Wissenschaften gegeben ist.

Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt eine deutliche Steigerung: In der Programmlinie "Hertha Firnberg" konnten 2005 elf Projekte von 53 eingereichten Anträgen bewilligt werden, was einer Bewilligungsquote von 20,8 % entspricht. Im Jahr 2006 stieg diese Zahl auf 15 bewilligte Projekte aus 46 eingereichten Anträgen. Somit lag die Bewilligungsquote im Jahr 2006 bei 32,6 %. Die Steigerung bei der Bewilligungsanzahl beträgt 36,4 %.

Das im September 2005 eingestellte Programm "Charlotte Bühler" wurde zeitgleich von der Programmlinie "Elise Richter" abgelöst. Das Senior Postdoc-Programm verbuchte in seinem ersten Entscheidungsjahr 16 Bewilligungen bei 57 eingereichten Anträgen, was einer Bewilligungsquote von 28,1 % entspricht.

Die Durchführung von zwei Ausschreibungs- bzw. Entscheidungsrunden in einem Jahr bei der vom bm:bwk finanzierten Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen trägt somit Früchte. Nun gilt es, die erfolgreiche Bilanz 2006 auch im Jahr 2007 fortzusetzen und im Optimalfall weiter auszubauen. Wissenschafterinnen aller Fachdisziplinen seien hiermit aufgerufen, sich weiterhin zahlreich für die beiden Programmlinien zu bewerben.

Die "Herbstsaison" 2006

Programmlinie "Hertha Firnberg"
Im Frühjahr 2006 wurde das Hertha-Firnberg-Programm erstmals zu einer "ungewohnten Zeit" ausgeschrieben (seit Einführung des Programms gab es immer eine Herbstausschreibung).
Bei dieser Ausschreibungsrunde im April/Mai 2006 langten 13 Anträge beim FWF ein, von denen in der "Vergaberunde 2" vier bewilligt werden konnten. Dazu kamen zwei Anträge, die bei der vorherigen Ausschreibungsrunde (Oktober/Dezember 2005) zurückgestellt wurden; beide Anträge wurden bewilligt. Von den 13 neuen Anträgen wurde ein Antrag aus den Geistes- und Sozialwissenschaften gefördert (bei vier Anträgen) und drei aus den Naturwissenschaften und Technik (bei vier Anträgen). Aus dem Bereich Biologie und Medizin wurde von den fünf Anträgen keiner bewilligt. Die beiden zurückgestellten Anträge stammten aus den Naturwissenschaften bzw. aus den Geisteswissenschaften. Die Bewilligungsquote lag somit bei erfreulichen 40 %.

Programmlinie "Elise Richter"
Insgesamt langten bei der Frühjahrs-Ausschreibung 29 Anträge ein, wovon im November 2006 neun Projekte bewilligt werden konnten. Davon stammen drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (bei 16 Anträgen), drei aus dem Bereich Biologie und Medizin (bei acht Anträgen), und ebenfalls drei aus den Naturwissenschaften und Technik (bei fünf Anträgen). Die Bewilligungsquote lag bei 31 %.

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der 15 neu bewilligten Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stellen. Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie, indem Sie auf den Titel des jeweiligen Projekts klicken. Dort finden Sie unter anderem Abstracts der geförderten Forschungsvorhaben. Eine Kurzdarstellung in Printform wird es dann - wie gewohnt - im nächsten FWF-Info (März-Ausgabe) geben.

Hertha-Firnberg-Stelleninhaberinnen:

DJORDJEVIC Tamara
"Zur Kristallchemie der M1-M2-H-Arsenate und -Vandate"
Universität Wien
Institut für Mineralogie und Kristallographie

KREUZSALER Claudia
"Außergerichtliche Streitbeilegung in der römischen Antike"
Universität Wien
Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik

LJUBIC Ivana
"Algorithmische Lösungen für Last-Mile-Netzwerke"
Universität Wien
Institut für Statistik und Decision Support Systems

SCHNEPF Andrea
"Multiskalen-Modellierung von Boden-Pflanze-Interaktionen"
Universität für Bodenkultur Wien
Institut für Bodenforschung

STEIDL Annemarie
"Migrationssysteme in den Ländern der Ungarischen Krone"
Universität Wien
Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

ZWINTZ Konstanze
"Physik junger Sterne"
Universität Wien
Institut für Astronomie

Elise-Richter- Stelleninhaberinnen:

BROCARD Cécile
"Dysferlin-erhaltende Proteine und Peroxisomvermehrung"
Universität Wien (Max F. Perutz Laboratorien)
Department für Biochemie

COHEN Laurie
"Pazifistinnen im neuen Kontext. Ein transatlantischer Dialog"
Universität Innsbruck
Institut für Politikwissenschaft

FIEGL Heidelinde
"Prediktive DNA Methylierungsmarker bei Brustkrebs"
Medizinische Universität Innsbruck
Tiroler Krebsforschungsinstitut

FÜRST-WALTL Birgit
"Gesundheit und Sterblichkeit von jungen Rindern"
Universität für Bodenkultur Wien
Institut für Nutztierwissenschaften

HANESCH Monika
"Magnetische Methoden für die Schadstoffüberwachung im Boden"
Montanuniversität Leoben
Institut für Geophysik

HINTERHOFER Christine
"FEA von Zehen in Huftieren und Materialanalyse von Hufhorn"
Veterinärmedizinische Universität Wien
Klinik für Orthopädie bei Huf- und Klauentieren; Department für Kleintiere und Pferde

PEWNY Katharina
"Prekäres performen. Theorie und Analyse der darstellenden Künste im dritten Jahrtausend"
Universität Hamburg (Forschungssubvention)
Fachbereich Bewegungswissenschaft

SCHLOSSER Elisabeth
"DML-Niederschlag und Interpretation von EPICA-Eisbohrkernen"
Universität Innsbruck
Institut für Meteorologie und Geophysik

SIEGETSLEITNER Annemarie
"Logischer Empirismus, Moral und Recht"
Universität Salzburg
Fachbereich Philosophie an der Kultur- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät

Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen
Die Programme werden vom FWF im Auftrag des bm:bwk abgewickelt und bieten hervorragend qualifizierten Wissenschafterinnen, die eine Universitätslaufbahn anstreben, die Möglichkeit, im Rahmen einer zweistufigen Karriereentwicklung insgesamt 6 Jahre Förderung in Anspruch zu nehmen. Das Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen ist unterteilt in das Postdoc-Programm Hertha Firnberg zur Förderung von Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere und in das Senior Postdoc-Programm Elise Richter mit dem Ziel der Qualifikation zur Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur. Nähere Informationen zu den beiden Programmen finden Sie auf der Website des FWF unter http://www.fwf.ac.at/de/projects/firnberg.html bzw. http://www.fwf.ac.at/de/projects/richter.html

FWF-Info
Über das genaue Erscheinungsdatum des FWF-Infos wird wie gewohnt via FWF-Newsletter informiert werden. Sie können diesen mittels folgendem Link subskribieren:
> www.fwf.ac.at/de/public_relations/mailinglist_wissenschafter.html

Wenn Sie in den Verteiler für die Printversion aufgenommen werden möchten, schreiben Sie bitte an office@fwf.ac.at

Rückfragen
Für Rückfragen zu den Programmen "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" wenden Sie sich bitte an
Dr. Barbara Zimmermann

Wien, 11. Jänner 2007

nach oben

 


 

    > English 
  Sitemap     Impressum     Rechtliche Hinweise     Webmaster  
 
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien
T +43-1-505 67 40 F +43-1-505 67 39
office@fwf.ac.at - www.fwf.ac.at