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Jahrespressekonferenz des FWF "Ein Jahr der neuen Rekorde" Mit 150,9 Mio. EUR kann der FWF ein neues Rekordbewilligungsvolumen aufweisen. Mit den im März 2006 zusätzlich gewährten 30 Mio. EUR wurde ein durchwegs ermutigendes Förderjahr möglich. Mit einer Bewilligungsrate für Einzelprojekten von 35,1 % stimmt das Signal für die Scientific Community: mehr ausgezeichnete Grundlagenforschung steht auf dem Programm. Bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Wissenschaftsfonds FWF zog Präsident Christoph Kratky Bilanz über das Jahr 2006 und gab einen Ausblick auf die wichtigsten Vorhaben des FWF im laufenden Jahr. Ein Sprung nach vorne Die 30 Mio. EUR ermöglichten neben dem soliden Ausbau der Einzelprojektförderung eine substanzielle Ausweitung des Bewilligungsvolumens für die so genannten Schwerpunkt-Programme. Insgesamt flossen mehr als 39 Mio. EUR in diesen Bereich, wobei insbesondere die Anzahl der FWF-Doktoratskollegs von bisher sieben auf 13 annähernd verdoppelt werden konnte. Der FWF setzte somit konsequent die Empfehlungen des Rates für Forschung und Technologieentwicklung für die weitere Entwicklung des Kerngeschäfts des Wissenschaftsfonds um. "Der FWF hatte 2006 sein bislang erfolgreichstes Geschäftsjahr. Der Kurs stimmt und die Signale an die Scientific Community stimmen!", so Christoph Kratky. Die wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2007 An erster Stelle ist die Einführung von so genannten Overhead-Zahlungen für FWF-Förderungen an die Forschungsstätten zu nennen. Sie stellen den wichtigsten strukturpolitischen, pekuniären Anreiz dar, dass sämtliche Trägerinstitutionen der wissenschaftlichen Forschung in Österreich konsequenter als bisher Forschungsqualität forcieren und jene Bereiche stärken, die international wettbewerbsfähige Forschungsleistung erbringen. Christoph Kratky: "Je schneller wir Overheads zusätzlich zu den Bewilligungen auszahlen können, desto besser. Sie machen allerdings nur dann Sinn, wenn sie in substanzieller Höhe und mit einer klaren Wachstumsperspektive kommen." An zweiter Stelle der Vorhaben folgt der Ausbau professioneller Rahmenbedingungen für Doktoratstudierende in Österreich. "Wir sind der Überzeugung, dass der FWF mit seinen Doktoratskollegs das richtige Instrument entwickelt und im erfolgreichen Einsatz hat, um die Doktoratsausbildung an den österreichischen Universitäten auf Qualität auszurichten", führt Christoph Kratky aus. "Der weitere Ausbau des Doktoratskollegs-Programms ist daher eine Notwendigkeit für die Stärkung des Humankapitals dieses Landes", gibt sich der FWF-Präsident überzeugt. An dritter Stelle ist der Programmstart der Exzellenzcluster zu nennen: die notwendige finanzielle Ausstattung für "eine handvoll" Exzellenzcluster vorausgesetzt, könnten die Einladung zur Einreichung erster Projektideen noch im Jahr 2007 erfolgen. Die Exzellenzcluster sind der Programmvorschlag des FWF für die Umsetzung der Exzellez-Strategie des RFTE; sie sollen großen, sich zu konstituierenden Forschungsverbünden die Möglichkeit bieten, unter international absolut konkurrenzfähigen Bedingungen Spitzengrundlagenforschung zu betreiben. Förderer aller Wissenschaften Nachwuchsförderung als Basis für Exzellenz Wien, 8. März 2007 Rückfragen
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