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Jahrespressekonferenz des FWF "Positive Entwicklung" Mit mehr als 163 Mio. EUR kann der FWF auf ein neues Rekordbewilligungsvolumen verweisen. Die Bewilligungsrate für Einzelprojekte stieg von 35,1 % auf 37,9 %. Der FWF konnte 2007 mehr ausgezeichnete Grundlagenforschung ermöglichen als jemals zuvor. Bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Wissenschaftsfonds FWF zog
Präsident Christoph Kratky Bilanz über das Jahr 2007, über
die ersten Jahre seiner Amtszeit, und gab einen Ausblick auf die wichtigsten
Vorhaben des FWF im laufenden Jahr. Grundsolides Wachstum Die Ausweitung des Gesamtbewilligungsvolumens um rund 8,2 % liegt in etwa in jenem Bereich, den der Rat für Forschung und Technologieentwicklung für den FWF in seiner "Strategie 2010" empfohlen hat. Im autonomen Bereich gab es sogar ein Wachstum von mehr als 10 %. Das wurde insbesondere durch eine deutliche Ausweitung des Budgetordinariums im Budgetierungsbereich des BMVIT ermöglicht. Das so genannte "Ordinarium" stieg von 47 Mio. EUR auf 60,7 Mio. EUR. Für das Jahr 2008 ist eine weitere Steigerung auf 77 Mio. EUR vorgesehen. Damit wird das Bewilligungsvolumen des FWF auf eine wesentlich solidere Basis gestellt, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Auch das Wissenschaftsministerium leistete durch die Bereitstellung von Sondermitteln insbesondere für die Mobilitätsprogramme einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Bewilligungsrahmens 2007. "Der FWF hatte 2007 sein bislang erfolgreichstes Jahr. Der Kurs
stimmt, der Rückhalt für unsere Arbeit durch die Politik stimmt
und die Signale an die Scientific Community stimmen!", so Christoph
Kratky. Die wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2008 An erster Stelle ist die Einführung von so genannten Overhead-Zahlungen für FWF-Förderungen an die Forschungsstätten zu nennen. Sie stellen den wichtigsten strukturpolitischen und pekuniären Anreiz dar, dass sämtliche Trägerinstitutionen der wissenschaftlichen Forschung in Österreich konsequenter als bisher Forschungsqualität forcieren und jene Bereiche stärken, die international wettbewerbsfähige Forschungsleistung erbringen. Christoph Kratky: "Je schneller wir Overheads zusätzlich zu den Bewilligungen auszahlen können, desto besser. Sie machen allerdings nur dann Sinn, wenn sie in substanzieller Höhe und mit einer klaren Wachstumsperspektive kommen." Nach Jahren der Überzeugungsarbeit sollte es möglichst schnell im Jahr 2008 gelingen, die ersten Overhead-Zahlungen in das Wissenschaftssystem tatsächlich vorzunehmen. An zweiter Stelle ist der Programmstart der Exzellenzcluster zu nennen: Die notwendige finanzielle Ausstattung für eine erste Runde vorausgesetzt, soll laut Plan der Ausschreibungsstart für die Exzellenzcluster noch heuer erfolgen. Die Exzellenzcluster sind der Programmvorschlag des FWF für die Umsetzung der Exzellez-Strategie des RFTE. Sie sollen großen, sich zu konstituierenden Forschungsverbünden die Möglichkeit bieten, unter international absolut konkurrenzfähigen Bedingungen Grundlagenforschung zu betreiben. An dritter Stelle der Vorhaben folgt der weitere Ausbau professioneller Rahmenbedingungen für Doktoratstudierende in Österreich. Das soll vor allem durch die Weiterentwicklung der FWF-Doktoratskollegs zu DK-plus, finanziert aus Mitteln des BMWF, erfolgen. "Wir freuen uns, dass es in enger Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium gelungen ist, eine weitere Attraktivierung dieses Programms 2008 auf den Weg zu bringen." Mit ersten Bewilligungen von DK-plus-Initaitiven ist im November 2008 zu rechnen. "Mit den Doktoratskollegs des FWF haben wir das richtige Instrument entwickelt und auf dieser Basis kommen wir mit DK-plus ein gutes Stück voran, um die Doktoratsausbildung an den österreichischen Universitäten auf international anerkannte Qualität auszurichten", führt Christoph Kratky aus. Förderer aller Wissenschaften Nachwuchsförderung als Basis für Exzellenz Wien, 26. März 2008 Rückfragen
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