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Der FWF bewilligt drei neue Doktoratskollegs (DK-plus) mit einem Bewilligungsvolumen von 6,2 Mio. € In der 20. Kuratoriumssitzung des FWF wurden drei Doktoratskollegs aus den Bereichen "Life Sciences" und "Wasserwirtschaft" neu bewilligt und ein bereits erfolgreich laufendes Doktoratskolleg um weitere drei Jahre verlängert. Letze Woche entschied das Kuratorium des FWF in der November-Vergabesitzung, drei neue Doktoratskollegs (DK-plus) zu bewilligen. Die erfolgreichen Anträge stammen von der Technischen Universität Wien und von den Max F. Perutz Laboratories vom Vienna Campus Biocenter. Mit den drei neuen DK-plus erhöht sich die Anzahl der Doktoratskollegs auf insgesamt 18 Top-Ausbildungsprogramme. Doktoratskollegs stehen für eine strukturierte DoktorandInnenausbildung im Sinne internationaler Standards entsprechender PhD-Programme. Sie sind in erster Linie ein Instrument der Qualitätssicherung in der DoktorandInnenausbildung. Ein DK-plus wird von einer Faculty aus WissenschafterInnen mit hochkarätiger wissenschaftlicher Forschungsleistung und Ausbildungserfahrung getragen. Qualifizierte DoktorandInnen werden im Rahmen von kompetitiven Auswahlverfahren in das PhD-Programm aufgenommen und können sich dann - als voll finanzierte KollegiatInnen - im Rahmen eines Ausbildungs- und Betreuungsprogramms auf ihre Forschung und das Abfassen einer Dissertation konzentrieren. Folgende drei Doktoratskollegs wurden vom FWF bewilligt:
Doktoratskollegs sind eine konkrete Ausgestaltung des wissenschaftspolitischen Ziels, die DoktorandInnenausbildung in Österreich auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zu heben und stellen eine ausbaufähige Initiative zur Attraktivitätssteigerung von Karrieren in Wissenschaft und Forschung dar. Das stark gestiegene Antragsvolumen für die nächste Entscheidungsrunde unterstreicht eindrucksvoll das enorme Potenzial für diese systematische und strukturelle Stärkung hochqualitativer Doktoratsausbildung in Österreich. Der FWF leistet mit dem Programm DK-plus einen bedeutenden Beitrag, die wissenschaftliche Forschung auf eine professionelle und dem Bologna-Prozess entsprechende Basis zu stellen. Doktoratskollegs konzentrieren sich auf die Ausbildung von wissenschaftlichem Spitzennachwuchs in enger Anbindung an bestehende, international hochqualitative Forschung. Das Programm DK-plus unterstützt bestehende Forschungspotenziale, wobei das Prinzip "Ausbildung durch Spitzenforschung" eine konkrete Ausprägung erfährt. DK-plus stärken die wissenschaftlichen Humanressourcen des Landes. Neben den drei oben angeführten Neubewilligungen wurde ein bereits erfolgreich laufendes Doktoratskolleg an der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz als DK-plus-Initiative um weitere drei Jahre verlängert. Für die Verlängerung des Doktoratskollegs W1203 "Hadronen im Vakuum" (Sprecher: Christof Gattringer) wurden 0,82 Mio. € bewilligt. Link zu Kurzbeschreibungen der neu bewilligten DK-plus: Link zum verlängerten Doktoratskolleg: Rückfragen
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