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FWF nimmt mit Marathonsitzung Kerngeschäft wieder auf In einer viertägigen Marathonsitzung des FWF-Kuratoriums wurden
500 Projektanträge mit einem Antragsvolumen von rund 122 Mio. Euro
behandelt und entschieden. Nach einer budgettechnisch bedingten Unterbrechung seiner Förderungstätigkeit von rund sechs Monaten konnte der FWF nach Klärung der finanziellen Rahmenbedingungen die Neubewilligung von Projektanträgen wieder aufnehmen. In einer Marathonsitzung des FWF-Kuratoriums, die am Sonntag, den 10. Mai 2009 eröffnet und gestern Abend abgeschlossen worden war, konnte die Neubewilligungstätigkeit des Wissenschaftsfonds in vollem Umfang wieder aufgenommen werden. Insgesamt wurden rund 500 Projektanträge entschieden. In der mit
Abstand größten Förderungskategorie des FWF, den Einzelprojekten,
wurden von den 357 in der Kuratoriumssitzung behandelten Projektanträgen
119 Forschungsvorhaben mit einem Förderungsvolumen von 30,6 Mio.
€ bewilligt. Über alle Kategorien gerechnet konnten mehr als
ein Drittel, konkret 35,6%, aller Anträge bewilligt werden. Bei den Schwerpunktprojekten und den Doktoratskollegs wurden 12 der 42 Konzeptanträge zur Ausarbeitung eines Vollantrags eingeladen. Über die Vollanträge wird in der November-Sitzung des FWF-Kuratoriums entschieden werden. Durch die Ausweitung der Mai-Kuratoriumssitzung von zwei auf vier Tage
hat der Wissenschaftsfonds nach Klärung der budgetären Rahmenbedingungen
umgehend den Rückstau beantragter Projekte abgearbeitet, um die Phase
der Unsicherheit für die Antragstellerinnen und Antragsteller nicht
weiter zu verlängern. Insgesamt zeichnet sich ab, dass die Bewilligungsquote des Wissenschaftsfonds im Jahr 2009 gegenüber den Vorjahren etwas sinken, weiterhin aber deutlich über der 30-Prozent-Marke liegen wird. Der FWF hat mit der verlängerten Mai-Sitzung den Weg für eine nachhaltige Entwicklung seines Kerngeschäfts eingeschlagen und kann auf Basis der finanziellen Zusagen des BMWF der Scientific Community einen stabilen Entscheidungsrahmen für die kommenden fünf Jahre anbieten. Wien, 14. Mai 2009 Rückfragen
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