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FWF-Aufsichtsrat in neuer Zusammensetzung Mit der Wahl von Wilhelm Krull zum Vorsitzenden des FWF-Aufsichtsrats wurde die Bildung des Aufsichtsrates des Wissenschaftsfonds abgeschlossen. Der FWF als zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich hat einen neuen, interessant zusammengesetzten Aufsichtsrat. Die neu formierte Zusammensetzung signalisiert einen "Generationenwechsel" aber auch Kontinuität. Für Kontinuität spricht die Übernahme der Vorsitzführung durch Wilhelm Krull, der bereits seit 2008 dem FWF-Aufsichtsrat angehört. Wilhelm Krull ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der wissenschaftspolitischen Arena der Europäischen Union und prägt seit mehreren Jahren als Generalsekretär der Volkswagenstiftung deren erfolgreiches Wirken. Für den FWF ist der Umstand, dass Wilhelm Krull sich dieser zusätzlichen, verantwortungsvollen Aufgabe stellt, eine große Auszeichnung und Ehre. Wilhelm Krull folgt in dieser Funktion Arnold Schmidt, der dem FWF-Aufsichtsrat - den Bestimmungen des Gesetzes folgend - keine dritte Amtsperiode angehören konnte. Nach der Nominierung von drei Vertretern durch die nunmehr alleinige Aufsichtsbehörde BMWF und einer Vertreterin des BMVIT hat die Delegiertenversammlung des FWF im September 2009 weitere vier Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt. Ein neuntes Mitglied wurde von diesen acht Mitgliedern zugewählt. Neu im Aufsichtsrat des Wissenschaftsfonds sind (in alphabetischer Reihenfolge): Angelika Amon (Massachusetts Institute of Technology), Juliane Besters-Dilger (Slavisches Seminar der Universität Freiburg), Friedrich Faulhammer (BMWF), Peter Fratzl (Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung), Gerhard Grund (Raiffeisen Centrobank), Maria-Theresia Röhsler (BMVIT) und Horst Seidler (Universität Wien). Horst Seidler wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Neben Wilhelm Krull ist Felicitas Pauss (Koordinatorin für externe Beziehungen am CERN) das einzige Mitglied im neu zusammengesetzten FWF-Aufsichtsrat, für das bereits die zweite Funktionsperiode beginnt. Dem neun Personen umfassenden Aufsichtsrat des Wissenschaftsfonds kommen
unter anderem die Aufgaben zu, das Mehrjahresprogramm, die Arbeitsprogramme
sowie die Jahresbudgets und Jahresabschlüsse des FWF zu genehmigen.
- Wilhelm KRULL, Vorsitzender, Generalsekretär der Volkswagenstiftung,
Hannover - gewählt durch die Delegiertenversammlung des FWF, Wien, 12. Jänner 2010 Rückfragen
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