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Presseaussendung

FWF - Der Wissenschaftsfonds erstmals auf der internationalen Kunstmesse VIENNAFAIR in Wien

Der FWF als zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich vergibt erstmalig den mit 10.000 Euro dotierten FWF-Kunstpreis. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der VIENNAFAIR. Der FWF wird mit einem eigenen Stand zur Präsentation seiner Aktivitäten im Bereich der Förderung künstlerischer Forschung auf der VIENNAFAIR vertreten sein.

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung und verwaltet für diese Aufgabe ein Budget von rund 160 Mio. EUR pro Jahr. Der Wissenschaftsfonds sieht die Wissenschaft als integralen Bestandteil eines umfassenden Kulturbegriffs. Insofern ist die Erweiterung seiner Tätigkeit in das künstlerisch-wissenschaftliche Feld eine Bereicherung und konsequente Weiterentwicklung seiner Aufgaben. In diesem, neuen Bereich stehen gegenwärtig zwei Aktionsfelder im Mittelpunkt seiner Aktivitäten: Die Verleihung des FWF-Kunstpreises und das Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK).

Verleihung des FWF-Kunstpreises
Zur Identifikation der Preisträgerin/des Preisträgers wurde eine prominente künstlerische Fachjury eingeladen: Barbara Steiner (Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig), Stefan Bidner (20er Haus, Belvedere), Beatrix Ruf (Kunsthalle Zürich), Sabeth Buchmann (Akademie der Bildenden Künste) sowie Hans Ulrich Obrist (Serpentine Gallery London).

In diesem Jahr geht der FWF-Kunstpreis an Marcus Geiger: "Aus zwei Gründen hat sich die Jury im Rahmen des FWF-Kunstpreises für die Prämierung von Marcus Geiger entschieden. Für Marcus Geiger spricht seine künstlerische Gesamtposition, die sich exemplarisch auch im Bild des Jahres 2009 widerspiegelt. So haben die Arbeiten von Marcus Geiger immer einen typischen Witz, weil die Gravität des beanspruchten Werkstatus unterlaufen wird: Dies trifft auch auf das Bild des Jahres 2009 zu. Mit "20er Haus - 21er Haus" hat Marcus Geiger für seinen Schnappschuss ein tief in die österreichische Institutionengeschichte eingeschriebenes ‚found object' gewählt. Die Arbeit lässt sich gleichsam als Kippbild lesen, insofern die Baustelle als Ruine erscheint, gleichzeitig aber etwas im Entstehen begriffenes antizipiert, zumal das 20er Haus nach Abschluss der Sanierungsarbeiten das 21er Haus sein wird ", so das Statement der Jury des FWF-Kunstpreises.

Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK)
Neben der Präsentation des FWF-Kunstpreises wird der Wissenschaftsfonds auf der VIENNAFAIR mit dem FWF-Programm PEEK vertreten sein. Mit dem Programm zu Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) fördert der Wissenschaftsfonds Projekte aus dem Bereich der künstlerischen Forschung. Das international richtungsweisende Programm hat die Förderung von innovativer Arts-based Research von hoher Qualität zum Ziel, wobei die künstlerische Praxis eine zentrale Rolle spielt. Das Programm wird jährlich ausgeschrieben; die Begutachtung der eingereichten Projekte findet ausschließlich durch internationale Peers statt. Die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis zum 12. Mai 2010.

Am Donnerstag, den 6. Mai 2010, um 12:30 Uhr lädt der FWF zur Verleihung des FWF-Kunstpreises im Rahmen der VIENNAFAIR - mit anschließendem Apero am FWF-Stand. Um Anmeldung wird gebeten (Anmeldungen bis 28. April 2010 an Elisabeth Thörnblom). Ein Ausdruck der bestätigten Anmeldung dient als Eintrittskarte für die VIENNAFAIR (begrenzte Stückzahl).

Wien, 26. März 2010

Rückfragen (Presse)
Mag. Stefan Bernhardt

Kontakt
Dr. Alexander Damianisch


Weitere Informationen zu PEEK finden Sie unter: www.fwf.ac.at/de/projects/peek.html

Weiter Informationen zur VIENNAFAIR finden Sie unter: www.viennafair.at


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> Flyer "FWF-Kunstpreis Verleihung 2010" (pdf)

 

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