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Presseaussendung

Einladung: FWF lädt zur internationalen Kunstmesse VIENNAFAIR in Wien

Der FWF als zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich vergibt erstmalig den mit 10.000 Euro dotierten FWF-Kunstpreis. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der VIENNAFAIR. Der FWF wird mit einem eigenen Stand zur Präsentation seiner Aktivitäten im Bereich der Förderung künstlerischer Forschung auf der VIENNAFAIR vertreten sein.

Als Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung finanzierte der FWF im Jahr 2009 über 600 Projekte mit einem Volumen von rund 150 Mio. EUR. Im vergangenen Jahr wurde das Programmportfolio des FWF auf Initiative des BMWF um das Programm PEEK erweitert, welches sich speziell an künstlerisch Forschende wendet. Zusätzlich hat der FWF einen mit 10.000 EUR dotierten Kunstpreis ins Leben gerufen.
Das FWF-Programm PEEK und der FWF-Kunstpreis sind beides Maßnahmen um auch als bundesweit agierende Förderungsagentur der zunehmenden Nähe von Kunst und Wissenschaft zu entsprechen.

Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK)
Das international richtungsweisende Programm PEEK hat die Förderung von innovativer Arts-based Research von hoher Qualität zum Ziel, wobei die künstlerische Praxis eine zentrale Rolle spielt. Künstlerisch Forschende sollen sich durch diese neue Initiative explizit angesprochen fühlen, Ideen in den Wettbewerb um Projektmittel einzubringen. Die Bewilligungen werden analog zum Kerngeschäft des FWF - der Förderung der Grundlagenforschung - ausschließlich nach fachspezifisch etablierten Kriterien vergeben.

Ende 2009 wurden die ersten PEEK-Projekte vom Kuratorium des FWF auf Basis der Empfehlungen des internationelen PEEK-Boards unter Vorsitzführung von Dame Janet Ritterman bewilligt (www.fwf.ac.at/de/public_relations/press/peek2009.pdf).

Das Programm wird jährlich ausgeschrieben; die Begutachtung der eingereichten Projekte findet ausschließlich durch internationale Peers statt. Die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis zum 12. Mai 2010.

FWF-Kunstpreis
Auf der VIENNAFAIR wird erstmalig der FWF-Kunstpreis verliehen. Zur Identifikation des Preisträgers wurde eine hochkarätige Fachjury eingeladen: Barbara Steiner (Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig), Stefan Bidner (20er Haus, Belvedere), Beatrix Ruf (Kunsthalle Zürich), Sabeth Buchmann (Akademie der Bildenden Künste) sowie Hans Ulrich Obrist (Serpentine Gallery London). Im Zuge der Prämierung wurde auch eine spezifische Arbeit des Künstlers gewürdigt, die als Bild des Jahres zur Gestaltung von FWF-Produkten Verwendung findet (siehe: www.fwf.ac.at/de/public_relations/publikationen/jahresberichte/fwf-jahresbericht-2009.pdf)

In diesem Jahr geht der FWF-Kunstpreis an Marcus Geiger: "Aus zwei Gründen hat sich die Jury im Rahmen des FWF-Kunstpreises für die Prämierung von Marcus Geiger entschieden. Für Marcus Geiger spricht seine künstlerische Gesamtposition, die sich exemplarisch auch im Bild des Jahres 2009 widerspiegelt. So haben die Arbeiten von Marcus Geiger immer einen typischen Witz, weil die Gravität des beanspruchten Werkstatus unterlaufen wird:

Dies trifft auch auf das Bild des Jahres 2009 zu. Mit "20er Haus - 21er Haus" hat Marcus Geiger für seinen Schnappschuss ein tief in die österreichische Institutionengeschichte eingeschriebenes ‚found object' gewählt. Die Arbeit lässt sich gleichsam als Kippbild lesen, insofern die Baustelle als Ruine erscheint, gleichzeitig aber etwas im Entstehen begriffenes antizipiert, zumal das 20er Haus nach Abschluss der Sanierungsarbeiten das 21er Haus sein wird ", so das Statement der Fachjury des FWF-Kunstpreises.

Die Überreichung des FWF-Kunstpreises wird am Donnerstag, dem 6. Mai 2010, um 12:30 Uhr auf der VIENNAFAIR (Messe Wien, Halle A , departure lounge) stattfinden - mit anschließendem Apero am FWF-Stand.

Um Anmeldung bei Elisabeth Thörnblom wird gebeten: Ein Ausdruck der bestätigten Anmeldung dient als Eintrittskarte für die VIENNAFAIR (begrenzte Stückzahl).

Informationen zu PEEK: www.fwf.ac.at/de/projects/peek.html
Informationen zur VIENNAFAIR: www.viennafair.at

Wien, 3. Mai 2010

Rückfragen Presse
Mag. Stefan Bernhardt

Programm-Management
Dr. Alexander Damianisch

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