|
Presseaussendung
Forschung zum Ausprobieren und Mitmachen:
Deutsches Ausstellungsschiff MS Wissenschaft erstmals auch in Österreich
Mit einem "Bauch voll Wissenschaft" startete gestern, Dienstag,
dem 18. Mai 2010, in Berlin die MS Wissenschaft auf ihre diesjährige
große Reise über insgesamt 16 Wasserstraßen. Erstmals
wird die MS Wissenschaft auch Station in Österreich machen: In Wien
(9. bis 13. Sept.), Krems (14./15. Sept.) und Linz (17. bis 20. Sept.).
Dieser Aufenthalt wird durch den FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen
Forschung - mit Unterstützung des BMWF und des BMVIT ermöglicht.
Das umgebaute Frachtschiff, das seit 2003 jeden Sommer in Sachen Wissenschaft
auf Tour geht, hat in diesem Jahr eine Ausstellung zur Energieforschung
an Bord. Bis 7. Oktober wird es in insgesamt 34 Städten ankern und
die Bevölkerung - Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
- zum Ausprobieren, Mitmachen und Mitforschen einladen. Infos unter: www.ms-wissenschaft.de
Wissenschaft im Dialog
Träger des Projektes ist Wissenschaft im Dialog (WiD), eine Gemeinschaftsinitiative
der deutschen Wissenschaft, der alle führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen
angehören. Ziel ist, Neugierde zu wecken und die Faszination für
Forschung zu entfachen - bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Infos
unter:
www.wissenschaft-im-dialog.de/wir-ueber-uns/portraet.html
Österreich mit zwei Forschungsprojekten an Bord vertreten
In Österreich steuert das schwimmende Science Center Wien (Anlegestation
Millennium Tower, 9. bis 13. Sept.), Krems (Krems-Stein, 14./15. Sept.)
und Linz (Lentos-Kunstmuseum, 17. bis 20. Sept.) an. Der FWF ist als Partner
von WiD mit zwei Energieprojekten an Bord:
- mit dem Exponat "Organische Solarzellen" in Zusammenarbeit
mit dem Institut für organische Solarzellen (LIOS) an der Johannes
Kepler Universität in Linz, das u. a. vermitteln soll, woraus organische
Solarzellen bestehen, wie sie aussehen, was in ihrem Inneren passiert
und wo sie bereits praktisch eingesetzt werden,
und
- mit dem "Modell Güssing", an dem das Institut für
Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften an
der TU Wien federführend mitgewirkt hat. Im Rahmen eines 8-Minuten-Films
wird Güssing als Beispiel einer Kleinstadt dargestellt, die seit
Beginn der 1990er Jahre höchst erfolgreich die Strategie der dezentralen,
lokalen Energieerzeugung mit allen vorhandenen erneuerbaren Ressourcen
einer Region verfolgt.
Interaktive Ausstellung zur Energieforschung
Die Ausstellung zum Mitmachen, Ausprobieren und Forschen wendet sich an
Besucher ab zehn Jahren, insbesondere auch an Schulklassen. Gezeigt wird,
welchen Beitrag die Forschung leistet, um die Energieversorgung der Zukunft
gleichzeitig möglichst sicher, wirtschaftlich und umweltschonend
zu gestalten. Rund 35 Exponate aus wissenschaftlichen Instituten beleuchten
neben technischen Verfahren der Energieerzeugung, -speicherung und
-verteilung auch gesellschaftliche, politische und ökonomische Aspekte.
An vielen Exponaten können die Besucher selbst aktiv werden: Sie
können Dioden zum Leuchten bringen, Motoren starten oder beobachten,
wie aus Biomasse Strom wird. Hörstationen, Experimentiertische und
interaktive Ausstellungsstücke informieren u. a. über erneuerbare
Energie, Biomasse, Kernfusion und -spaltung, über fossile Brennstoffe,
effiziente Energienutzung und neue Wege der Energiegewinnung.
Neugierde an wissenschaftlichen Themen wecken
Einer breiten Öffentlichkeit soll zugänglich gemacht werden,
was zum Thema Energie geforscht, erfunden und entwickelt wird. Dabei soll
insbesondere bei Kindern und Jugendlichen die Neugier an wissenschaftlichen
Themen geweckt werden.
"Hol' das meiste aus der Brennstoffzelle" heißt es etwa
beim Thema "Energietransport". Oder mit "Stell Dir vor,
Du bist ein Sonnenstrahl, der auf die Solarzelle trifft
" wird
beim Thema "Sonne, Wind & Co. - erneuerbare Energien"
zu einer Reise ins Innere einer Solarzelle eingeladen.
Infoterminals, Hörstationen und Filme
Die Ausstellung bietet neben den Exponaten umfangreiche Basisinformationen
zum Thema Energie. Infoterminals zeigen, wie sich unser Energieverbrauch
über die Jahre entwickelt hat und geben Auskunft über vorhandene
Ressourcen. Wissenschaftliche Institute bieten Hörstationen; in der
Media Zone laufen verschiedene Filme und zum "Großen Tisch"
wird geladen, um "Kettenreaktionen" selbst aufzubauen und anzustoßen.
Aktuelle Fotos zur MS Wissenschaft
www.ms-wissenschaft.de
(Downloads, Bilder, MS Wissenschaft, 2010)
Wien, 19. Mai 2010
Rückfragen
FWF - Der Wissenschaftsfonds
Mag. Stefan Bernhardt
nach oben
|