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Presseaussendung

"Österreichs Wissenschaft in Gefahr!" - Pressekonferenz

Ihre Besorgnis zur Situation der Forschungsförderung in Österreich drückten renommierte österreichische WissenschafterInnen bei einer Pressekonferenz aus, die am 11. September 2003 in Wien stattfand. TeilnehmerInnen waren die Molekularbiologin Andrea Barta, der Pharmakologe Michael Freissmuth, der Mediziner Rudolf Valenta, der Physiker Anton Zeilinger (alle Universität Wien), der Historiker Walter Pohl und der Genetiker Josef Penninger (beide Österreichische Akademie der Wissenschaften).

Einleitend stellte Präsident Wick die äußerst kritische finanzielle Lage sowie die Diskussion um die Reorganisation der Forschungsförderung, die die Autonomie des FWF gefährdet, vor - siehe unten.

Freissmuth berichtete von einer von ihm initiierten Unterschriftenkampagne an die Bundesregierung, in dem der Erhalt der Unabhängigkeit des FWF, die Schließung der diesjährigen Finanzierungslücke sowie eine jährliche kontinuierliche Steigerung des FWF-Budgets gefordert wird. Diese Forderungen wurden von allen anwesenden WissenschafterInnen nachdrücklich unterstützt. Bisher haben mehr als 1.500 ForscherInnen unterschrieben.

Weiters wurde auch ein offener Brief von StudentInnen an Bundesministerin Elisabeth Gehrer präsentiert. In diesem wird davor gewarnt, dass die Kürzung der FWF-Mittel zum Abbruch von Diplomarbeiten und Dissertationen sowie zur Verschlechterung von Laborausstattungen führt. Darunter leiden auch die Wettbewerbsbedingungen der österreichischen Wissenschaft und viele NachwuchsforscherInnen wandern ins Ausland oder in andere Berufe ab.

Download Fact Sheets
> zur finanziellen Lage des FWF (PDF)
> zur Reorganisation der Forschungsförderung (PDF)

 


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