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Presseaussendung

FWF-Preise für Wissenschaftskommunikation - Nominierung der sieben PreisträgerInnen erfolgt

Eine prominent zusammengesetzte Fachjury nominierte in ihrer gestrigen Sitzung jene sieben Wissenschaftskommunikationsprojekte, die im Oktober 2006 prämiert werden sollen.

Am 27. Juli 2006 konnten bei einer Sitzung der Fach-Jury des FWF-Preises für Wissenschaftskommunikation sieben Kommunikationsprojekte nominiert werden, die um den ersten, zweiten und die fünf dritten Plätze rittern werden. Diese Entscheidung wird in der abschließenden Jury-Sitzung im Oktober dieses Jahres getroffen werden. Die Verleihung der Preise erfolgt unmittelbar danach im Rahmen einer Festveranstaltung, voraussichtlich Mitte Oktober 2006. Allen PreisträgerInnen wird die Möglichkeit geboten, ihre Kommunikations-projekte im Rahmen der Veranstaltung vorzustellen.

Der FWF-Preis für Wissenschaftskommunikation
Der Wissenschaftsfonds vergibt beginnend mit dem Jahr 2006 jährlich Preise für Wissenschaftskommunikation. Prämiert werden hervorragende Kommunikations-Maßnahmen, die das Ziel haben, wissenschaftliche Inhalte aus Projekten, die vom FWF gefördert werden, wichtigen Zielgruppen zu kommunizieren. Dafür stellt der FWF in Summe 100.000 Euro zur Verfügung. Die Preisgelder betragen für den ersten Preis 30.000 Euro, für den zweiten Preis 20.000 Euro und für die fünf dritten Preise jeweils 10.000 Euro. Es ist vorgesehen, dass 80 % der Preisgelder für die Umsetzung der ausgezeichneten Kommunikationsmaßnahmen aufgewendet werden, die restlichen 20 % der Preisgelder stehen der/dem einreichenden WissenschafterIn zur persönlichen Verfügung.

Einreichungsbestimmungen
Einreichungsberechtigt sind alle WissenschafterInnen (ProjektleiterInnen und/oder ProjektmitarbeiterInnen), die an einem vom FWF geförderten Projekt (mit)arbeiten bzw. (mit)gearbeitet haben, wobei der Abschluss dieses Projekts zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Einreichende ProjektmitarbeiterInnen haben nachzuweisen, dass der/die ProjektleiterIn mit der Einreichung einverstanden ist.

Eingereicht werden können Kommunikationsprojekte, deren Durchführung bereits begonnen wurde oder unmittelbar bevorsteht. Die eingereichten Kommunikationsmaßnahmen müssen in Zusammenhang mit einem vom FWF geförderten, wissenschaftlichen Projekt stehen.

Aus den Einreichungsunterlagen muss klar hervorgehen, welche Ziele und Zielgruppen erreicht werden sollen und mit welchen Maßnahmen und Kosten die Umsetzung bisher realisiert wurde bzw. werden soll, wer an der Umsetzung beteiligt ist (inkl. ev. Kooperationspartner) und in welchem Zeitrahmen die Umsetzung erfolgt. Alle am Zustandekommen des Kommunikationsprojektes beteiligten WissenschafterInnen müssen in geeigneter Weise angeführt sein. Der/die EinreicherIn muss bestätigen, dass alle am Zustandekommen des Kommunikationsprojektes beteiligten WissenschafterInnen mit der Einreichung einverstanden sind.

Bemerkenswertes Echo
Die Ausschreibung des Preises hat ein bemerkenswertes Echo gefunden. Der FWF freut sich über das große Interesse aus sämtlichen Bereichen der österreichischen wissenschaftlichen Community und ihrer KommunikatorInnen. Neben fast 50 Bewerbungen erreichten zahlreiche positive Reaktionen den FWF und signalisieren die Richtigkeit, Maßnahmen ähnlichen Formats und die Wissenschaftskommunikation generell auszubauen und weiter zu entwickeln.

Die sieben nominierten Kommunikationsprojekte (in alphabetischer Reihenfolge) sind:

Arndt, Markus: Forschung hautnah: Wie ein Quantenexperiment entsteht. Eine Video/DVD Dokumentation über ein Experiment zur Quanteninterferometrie mit großen Molekülen, Universität Wien

Bright, Monika: extreme 4 kids [Unterseetauchen für SchülerInnen], Universität Wien

Cech, Brigitte: "KINDER FORSCHEN" [Archäologische Grabungen], Universität Wien

Mayr, Stefan; Kapelari, Suzanne: Flower Power [Wasserkraft in Pflanzen], Universität Innsbruck

Riccabona, Christine: "Literatur - Land - Karte" für Tirol und Südtirol, Universität Innsbruck

Walzer, Christian: Der Asiatische Wildesel und sein Rückzugsgebiet die Mongolei, Veterinärmedizinische Universität Wien

Weiss, Werner: MOST für alle [Microvariability and Oscillations of Stars; Messen von Sternintensitäten], Universität Wien

An der Jury-Entscheidung haben - in alphabetischer Reihenfolge - mitgewirkt:

Monika Bannert (Dr. Bannert Public Relations), Ludovit Garzik (RFTE), Manfred Jochum (Jury-Vorsitz, Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten), Gisela Hopfmüller (ORF Fernsehen, Wissenschaft), Christoph Kratky (FWF), Klaus Taschwer (Heureka, Falter Verlag), Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien, RFTE).

Rückfragen
Mag. Stefan Bernhardt, MBA

Wien, 28. Juli 2006

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