Private Zuwendungen für die Forschung – der FWF engagiert sich

In vielen Ländern – insbesondere im angloamerikanischen Raum – wird die Grundlagenforschung in erheblichem Maße durch Mäzenatentum gefördert. Auch in Deutschland und der Schweiz gibt es eine große Anzahl gemeinnütziger Stiftungen, die der Förderung der Wissenschaft verpflichtet sind. Einige Einzelfälle in Österreich machen Mut, es auch in Österreich systematisch zu versuchen.

Eine Reihe von Motiven veranlasst den FWF zum Engagement für die Ausweitung der Finanzierung der Forschung durch private Mittel. Um die ergebnisoffene Grundlagenforschung besser fördern zu können, bemüht  sich der FWF, zusätzlich zu den Zuwendungen aus der öffentlichen Hand alternative Finanzquellen auszuschöpfen.

Der FWF kann auf ein international anerkanntes Begutachtungssystem und vielfältige inhaltliche Auswahlmöglichkeiten verweisen, die private Spender und Spenderinnen nutzen können. Der FWF versteht sich als Partner und Dienstleister für Einzelpersonen, Unternehmen und Stiftungen, die der Wissenschaft privates Geld zur Verfügung stellen wollen. Auf Grund des langfristigen Charakters der Forschung eignen sich testamentarische Verfügungen besonders gut für das Mäzenatentum.

Der FWF engagiert sich auch für die Verbesserung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und leistet einen aktiven Beitrag zur stärkeren Bewusstseinsbildung für private Zuwendungen für die Forschung.