Gerda FALKNER

Titel/akad. Grad
Ao.Univ.-Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr.

Website
http://www.eif.oeaw.ac.at/
http://staatswissenschaft.univie.ac.at/  

Schrödinger-Stipendium
J 1051, von November 1994 bis Oktober 1995

Ort des Schrödinger-Stipendiums

GB Forschungsstätte des Schrödinger-Stipendiums
University of Warwick und University of Essex  

Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium
Persönliches / Mein "Credo"

Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium

Ich verbrachte mit dem Schrödinger-Stipendium ein sehr produktives Jahr als "Human Capital and Mobility Fellow" der EU, die 1994 EFTA-Staatsangehörige überraschend im letzten Moment doch nicht selbst finanziert hatte. Meine damalige Arbeit zum Thema Interessenpolitik auf EU-Ebene legte den Grundstein für meine spätere Habilitationsschrift, die 1998 unter dem Titel "EU Social Policy in the 1990s: Towards a Corporatist Policy Community" beim international renommierten Verlag Routledge in London publiziert wurde.

Der Einblick in die englische Universitätskultur mitsamt ihren (teils aktivierenden, teils auch kontraproduktive Effekte herbeiführenden) University Assessment Exercises war lehrreich. Zahlreiche damals geschlossene Kontakte sind bis heute von Bedeutung. Dies betrifft sowohl 1994 schon höchstrangige WissenschafterInnen mit Vorbildcharakter als auch meine damaligen Mit-Fellows, die heute vielfach selbst renommierte ProfessorInnen sind. Auch mit ihnen haben sich fruchtbare Kooperationen entwickelt, und ich sehe sie regelmäßig auf den internationalen Konferenzen der Europaforschung wieder.

Persönliches / Mein "Credo"

Erstklassige wissenschaftliche Leistung braucht die Erfahrung mit und die Einbindung in internationale Exzellenznetzwerke. Letztere sollte allerdings selektiv und projektbezogen erfolgen und nicht zum Selbstzweck werden.