Rudolf ZECHNER

Rudolf ZECHNER

Titel/akad. Grad
Univ.-Prof. Dr.

Website
http://imb.uni-graz.at  

Schrödinger-Stipendium
J 0030, von 1986 bis 1987

Ort des Schrödinger-Stipendiums
USA New York, NY

Forschungsstätte des Schrödinger-Stipendiums
The Rockefeller University  

Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium
Was mache ich heute
Persönliches / Mein "Credo"

Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium

Die Kombination eines Schrödinger-Stipendiums mit einem Max-Kade Stipendium erlaubten mir, insgesamt 2 Jahre und 8 Monate an der Rockefeller University zu arbeiten.

Ohne Zweifel hat diese Zeit an einer der renommiertesten Universitäten der Welt meinen Werdegang als Forscher ermöglicht und geprägt. Ein unglaublich stimulierendes Umfeld, großartige Forscherpersönlichkeiten, und eine phantastische "Laboratmosphäre" haben mir eine Rückkehr nach Österreich nicht leicht gemacht.

Viele wissenschaftliche Kontakte, die sich heute als essentiell herausstellen, konnte ich damals knüpfen. Diese Post-Doc Zeit erlaubte mir den "Eintritt" in die "international community".

Zusammenfassend kann ich sagen: Ich hatte eine großartige Erfahrung, die zur Voraussetzung meiner Forscherkarriere wurde.

Was mache ich heute

Universitätsprofessor für Biochemie an der Universität Graz

Koordinator des vom FWF geförderten Spezialforschungsbereiches (SFB) Biomembranen

Koordinator des GENAU-Projektes: Genomics of lipid-associated Disorders (GOLD)

Persönliches / Mein "Credo"

Da ich auch meine Frau während meiner Zeit in New York kennenlernte, hatte das "Schrödinger-Stipendium" auch gewaltige "private" Konsequenzen.

In Anbetracht der enormen Aufwärtsentwicklung der molekularen Biowissenschaften in Österreich über die letzten 20 Jahre halte ich einen Auslandsaufenthalt heute für nicht mehr so "essentiell" wie in den 1980er Jahren. Dennoch meine ich, dass internationale Kontakte, berufliche Flexibilität und transkulturelle Erfahrungen in jedem Fall Auslandsstipendien rechtfertigen.