F 50 - Christian Krattenthaler - Algorithmische und Enumerative Kombinatorik

Sprecher:
Christian Krattenthaler

bewilligt
: 2012

Universität/Forschungsstätte: Universität Wien/Johannes Kepler Universität Linz/Technische Universität Wien

Christian.Krattenthaler(at)univie.ac.at

www.sfb050.risc.jku.at/

„Algorithmische und Enumerative Kombinatorik“, wie es in diesem Antrag verstanden wird, ist das allgemeine Forschungsgebiet, das durch das Zusammen- und Wechselspiel von Enumerativer Kombinatorik, Analytischer Kombinatorik und Algorithmik definiert ist. Es ist ein sehr aktives Forschungsgebiet, das, abgesehen davon, dass sich diese drei Forschungsfelder gegenseitig befruchten, ständigen Anstoß von außerhalb erhält, insbesondere durch seine Interaktion mit Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistischer Physik und Informatik. Es ist sehr modern, da Forschungsarbeit in diesem Gebiet notwendigerweise Fertigkeiten in verschiedenen Feldern erfordert und es heutzutage undenkbar ist, hier Fortschritte ohne Computer(algebra) zu erzielen.

Die Hauptthemen, die die „Schlüsselwörter“ definieren, welche die Interessen der ProjektleiterInnen dieses beantragten SFBs zusammenfassen, sind Abzählung kombinatorischer Strukturen, Analyse von Algorithmen, Computeralgebra, Funktional-, Differential-, Differenzengleichungen, (Mehrfach-)Summen und Integrale, Komplexe Asymptotik, „Hypergeometrie“ und Diskrete Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie  Grenzobjekte. Der beantragte SFB wird drei Forschungsgruppen, die sich an der Johannes Kepler Universität Linz, der Universität Wien und der Technischen Universität Wien befinden, zusammenbringen, und er ist in acht wissenschaftliche Projekte unterteilt. Alle drei Forschungsgruppen zählen heute zu den führenden Forschungszentren im Gebiet Algorithmische und Enumerative Kombinatorik auf internationalem Niveau. Ziel des beantragten SFBs ist es, diese Kräfte und komplementäre Expertise zu bündeln, um bereits existierende Kooperationen zu unterstützen und zu erweitern und um neue Synergien zu kreieren.

Wichtige Aktivitäten des SFBs werden ein Gästeprogramm, die Organisation von jährlichen Workshops und die Organisation von thematischen Schulen einschließen.

Eines der wichtigsten Anliegen ist es, junge ForscherInnen in diesem Forschungsprogramm zu beschäftigen, damit diese Gelegenheit erhalten, in ihrer eigenen wissenschaftlichen Entwicklung voranzuschreiten. Sie sollten mit mehreren Forschungsgruppen innerhalb des SFBs zusammenarbeiten und auch mit den internationalen Gästen des Gästeprogramms in Kontakt treten. Sie werden außerdem von den SFB-Workshops und -Schulen profitieren.

Durchschnittlich beschäftigte NachwuchswissenschafterInnen
18

Höhe der FWF-Förderung
1.018.206 pro Jahr €

Internationale Kooperationspartner

  • Omer Gimenez, Marc Noy, Universitat Politecnica de Catalunya, Spanien
  • Antoine Genitrini, Université Pierre et Marie Curie, Paris, Frankreich
  • Cyril Banderier, Olivier Bodini, Université Paris 13, Villetaneuse, Frankreich
  • Alin Bostan, Frederic Chyzak, INRIA, Paris, Frankreich
  • Herve Fournier, Daniele Gardy, Université de Versailles, Frankreich
  • Tanguy Rivoal, Université Lyon 1, Frankreich
  • Christian Mauduit, Joel Rivat, Université de Marseille, Luminy, Frankreich
  • Konstantinos Panagiotou, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland  
  • Sven Beuchler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Deutschland
  • Johannes Blümlein, Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Zeuthen, Deutschland
  • Marko Petkovsek, Universität Ljubljana, Slowenien
  • Tom Koornwinder, University of Amsterdam, Niederlande
  • Hjalmar Rosengren, Chalmers University, Göteborg, Schweden
  • Thomas W. Müller, Queen Mary, University of London, UK, und Universität Wien
  • Wojciech Szpankowski, Purdue University, West Lafayette, USA
  • Doron Zeilberger, Rutgers University, New Brunswick, USA
  • Shaoshi Chen, Michael F. Singer, North Carolina State University, USA
  • Mihai Ciucu, Indiana University, Bloomington, USA
  • George E. Andrews, Pennsylvania University, University Park, USA
  • Ole Warnaar, The University of Queensland, Brisbane, Australien
  • Helmut Prodinger, University of Stellenbosch, Südafrika
  • ie Curie, Paris, France: Antoine Genitrini
  • he University of Queensland, Brisbane, Australia: Ole Warnaar

Principal Investigators (PI)

  • Michael Drmota (Technische Universität Wien)
  • Bernhard Gittenberger (Technische Universität Wien)
  • Manuel Kauers (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Christian Krattenthaler (Universität Wien)
  • Peter Paule (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Veronika Pillwein (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Carsten Schneider (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Michael Schlosser (Universität Wien)

Sprecher des SFBs
Christian Krattenthaler, Institut für Mathematik, Universität Wien

Christian.Krattenthaler(at)univie.ac.at

Website: www.sfb050.risc.jku.at/

f50.pdf(pdf, 96KB)

Kontakt
FWF – Der Wissenschaftsfonds
Haus der Forschung
1090 Wien, Sensengasse 1
T: +43/1/505 67 40-0, F: +43/1/505 67 39
office(at)fwf.ac.at
Sabine Haubenwallner
DW 8603, sabine.haubenwallner(at)fwf.ac.at