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| Project number |
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Stand-alone Projects
P21496
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| Title |
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Image Similarity based on the Discrepancy Norm |
| Principal investigator |
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MOSER Bernhard |
| Approval date |
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11.05.2009 |
| University / Research institution |
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Institut für Wissensbasierte Mathematische Systeme, Universität Linz |
| Scientific field(s) |
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| Keywords |
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Image Similarity, Discrepancy Norm, Image Trackling, Image Registration, Image Segmentation, Object Recognition |
Zu den häufigsten Aufgaben in der Computervision oder Bildverarbeitung gehören
Bildregistrierung und -nachverfolgung. Diese haben vielfältige Anwendungen
in Industrie, Medizin und Unterhaltungsindustrie. Konkrete Anwendungen umfassen
automatische Qualitätskontrolle, Belastungsmessungen, Überwachung, Videokompression,
Fusion von Luft- oder Satellitenbildern, Kombination verschiedener medizinischer
Bilder, Spezialeffekte in Kinofilmen, Verfolgung von Fußballspielern uvm.
Diese Probleme sind zwar normalerweise leicht für den Menschen lösbar,
aber sehr kompliziert für einen Computer.
Alle dieser Aufgaben benötigen ein Maß für die Ähnlichkeit
zweier Bilder (bzw. ihrer Teile). Eine Messung dieser Ähnlichkeit kann durch
eine Vielzahl von Methoden erreicht werden, welche allerdings zumeist spezifische
Probleme verursachen. Z.B. sind die meisten von ihnen entweder nicht-monoton bzgl.
kleiner Änderungen wie Verschiebungen, d.h. eine Annäherung an die optimale
Position wird nicht notwendigerweise durch eine kleinere Distanz gekennzeichnet.
Andere Methoden sind dagegen so robust, dass Sie in einer großen Umgebung
der optimalen Lösung keine Unterscheidbarkeit liefern und demnach die Bilder
nicht optimal positionieren können. Ferner stellen Bildfehler für die
meisten ein ziemliches Problem dar.
Die Diskrepanznorm ist ein neues Ähnlichkeitsmaß vorgeschlagen vom
Antragssteller. Es hat einige deutlich bessere Eigenschaften als andere gebräuchliche
Methoden - so zum Beispiel bewiesenermaßen monotones Verhalten bei kleinen
Bildverschiebungen und Robustheit gegenüber von Rauschen. Darüber hinaus
gibt es bereits schnelle Auswertungsformeln. Allerdings ist es in seiner bisherigen
Form auf Verschiebungen beschränkt ohne dass z.B. Helligkeitsänderungen
auftreten dürfen. Der Antrag soll zu einem besseren Verständnis der
Diskrepanznorm beitragen und diese von theoretischer und praktischer Seite beleuchten.
Um das vorgeschlagene Programm durchzuführen bräuchten wir zwei Doktoranden/Doktorandinnen
mit entsprechender Unterstützung. Der/die erste wird sich hauptsächlich
mit theoretischen Aspekten und der Generalisierung der Norm, der/die zweite wird
sich näher mit der Interaktion der Norm mit Optimierungsalgorithmen und der
Behandlung von verrauschten Daten beschäftigen. Beide sollen ihre Resultate
auf Praxisprobleme anwenden.
Die Betreuung wird gemeinsam durch Antragssteller und den nationalen Forschungspartner
erfolgen. Geplant sind Veröffentlichungen auf internationalen Konferenzen
und Qualitätszeitschriften.
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