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ERLEBNISWELT FORSCHUNG:
Faszination von Wissenschaft bewusst machen

Young People meet Scientists
Programm
Was BesucherInnen erwartet
Wittgenstein-PreisträgerInnen
1996 - 2006
Club der Wittgenstein-PreisträgerInnen
Ludwig Wittgenstein
Wittgenstein-Preis
FWF - Der Wissenschaftsfonds
Grundlagenforschung

Was BesucherInnen der ERLEBNISWELT FORSCHUNG erwartet

Gegliedert nach den Forschungsbereichen

  Geistes- und Sozialwissenschaften
  Life Sciences
  Mathematik und
  Physik

präsentieren die Wittgenstein-PreisträgerInnen an 16 Ausstellungs"ständen" ihre Forschungsarbeit, wobei besonderer Schwerpunkt auf den mit dem Wittgenstein-Preis finanzierten Projekten liegt.

BesucherInnen der ERLEBNISWELT FORSCHUNG erhalten in vielfältiger und oft auch interaktiver Weise Einblick in den Forschungsalltag der Top-WissenschafterInnen. Im Vordergrund stehen der persönliche Kontakt mit ihnen, die Möglichkeit, an sie Fragen zu stellen und sich damit ein persönliches Bild über die Faszination des Berufes ForscherIn und die Bedeutung der Grundlagenforschung zu machen.

Begeisterung "spüren"
Über allem steht der Enthusiasmus der WissenschafterInnen für das, was sie tun, und ihr Anliegen, die BesucherInnen der ERLEBNISWELT FORSCHUNG an dieser Begeisterung teilhaben zu lassen. "Grundlagenforschung ist spannend, lustvoll und risikoreich - gerade bei der Feldforschung weiß man nie, was passiert!" umschreibt die Sprachwissenschafterin Ruth Wodak, erste Wittgenstein-Preisträgerin (1996), die Faszination ihres Berufes.

Auch für Hannes-Jörg Schmiedmayer, Quantenphysiker und Wittgenstein-Preisträger 2006, ist die Freude am Forschen ein ganz wesentlicher Aspekt: "Wissenschaft macht Spaß, weil es Spaß macht, über schwierige Dinge nachzudenken."

Live dabei sein
BesucherInnen der ERLEBNISWELT FORSCHUNG erfahren anschaulich u.a.

  was Sozialanthropologen machen und warum ihre Forschungen wichtig sind,
     
  warum die Untersuchung von mittelalterlichen Identitäten auch Antworten auf heutige Fragen (nationale Konflikte, ethnische Identitäten, Wanderungsbewegungen) bringt,
     
  warum Sprache und Identitäten (individuell, kollektiv, lokal, regional, national, transnational, global) miteinander engstens verbunden sind und warum Sprache und Sprechen Identitäten (re)produzieren,
     
  warum die Bedeutung von tierischen Modellorganismen zur Aufklärung komplexer molekularer Vorgänge wichtig ist,
     
  welche Bedeutung Mäuse als Tiermodelle für menschliche Erkrankungen haben,
     
  warum es für das menschliche Leben wichtig ist, zu verstehen, wie Pflanzen funktionieren,
     
  warum RNA für unser tägliches Leben von so hoher Bedeutung ist,
     
  wie spannend, intellektuell herausfordernd und gleichzeitig praxisrelevant Mathematik sein kann,
     
  welchen wichtigen Beitrag die Mathematik bei der Beschreibung von Naturvorgängen und damit für Modelle, auf denen Ingenieurs- und NaturwissenschafterInnen aufbauen können, liefert,
     
  warum die Informatik die Fortführung der Logik mit anderen Mitteln ist,
     
  dass Quantenmechanik nichts Abstraktes, sondern in vielfacher Weise "erfahrbar" ist,
     
  wie Materie zum Schweben gebracht werden kann und wie man manche eigenartigen Phänomene der Quantenwelt direkt beobachten und begreifen kann,
     
  durch Live-Schaltungen in Labors wie Experimente "funktionieren",
     
  dass es bei der Laserphysik um schnellste Prozesse, kürzeste Blitze und "atomare Fotografie" mit Hilfe der Ultrakurzpuls-Lasertechnik geht,
     
  warum Österreich im Bereich Kurzzeit-Messung Weltspitze ist und wesentliche Beiträge für die Entwicklung vom elektronischen zum optischen "Zeitalter" leistet,
     
  dass sich Risiko in der Forschung rentiert und man auch Forschungsprojekte riskieren muss, bei denen nicht sicher ist, ob sie tatsächlich ein Ergebnis bringen,
     
  dass Forschung nur im internationalen Wettbewerb stattfinden kann.
     

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