Vom Antrag bis zum Endbericht – Feedback an den FWF

In den Projektendberichten ersucht der FWF seine Projektleiter/innen um Feedback zu den unterschiedlichen FWF-Projektphasen. Diese Informationen stellen für den FWF ein wichtiges Feedback dar, da sie zur Verbesserung des Prozesses beitragen und Schwachstellen aufdecken können.

Das Feedback beinhaltet 4 Haupt- und 13 Subkategorien:

  • Antragsrichtlinien (application guidelines): Umfang – Übersichtlichkeit – Verständlichkeit
  • Entscheidungsverfahren (decision-making process): Beratung – Verfahrensdauer – Transparenz
  • Projektbegleitung (project support): Beratung – Ausführlichkeit – Verständlichkeit – Finanzverkehr
  • Berichterstattung (reporting): Aufwand – Transparenz – Unterstützung und Verwertung in der Öffentlichkeitsarbeit
     

Die Bewertung erfolgt mittels folgender Skala: 2 (sehr zufriedenstellend), 1 (zufriedenstellend), 0 (angemessen), -1 (unbefriedigend), -2 (sehr unbefriedigend).

Für den Zeitraum 2011–2020 erhielten wir Feedback aus insgesamt 4.662 Endberichten, hierbei zeigt sich für die einzelnen Kategorien folgender Bewertungslängsschnitt:


Antragsrichtlinien

Grafik 1: Jährlicher Durchschnitt der abgegebenen Notenwerte zu den Antragsrichtlinien


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Entscheidungsverfahren

Grafik 2: Jährlicher Durchschnitt der abgegebenen Notenwerte zu den Entscheidungsverfahren


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Projektbegleitung

Grafik 3: Jährlicher Durchschnitt der abgegebenen Notenwerte zur Projektbegleitung


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Berichterstattung

Grafik 4: Jährlicher Durchschnitt der abgegebenen Notenwerte zur Berichterstattung


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Es zeigt sich, dass für den Zeitraum 2011–2020 über 90 % der Befragten die Projektbegleitung durch das FWF-Büro als „zufriedenstellend“ bzw. „sehr zufriedenstellend“ einstuften. Die Zufriedenheit mit der Berichterstattung wird häufig als „angemessen“ (29 %) oder „zufriedenstellend“ (29 %) bewertet, 38 % befanden diese sogar als „sehr zufriedenstellend“. Seit Einführung des Forschungsdokumentationssystems Researchfish hat die Zufriedenheit etwas abgenommen. Derzeit arbeiten wir mit den Forschungsstätten daran, dass der bereits vorhandene Projektoutput automatisiert an den FWF übermittelt wird. Das könnte die Zufriedenheit mit der Forschungsdokumentation langfristig wieder erhöhen.

Das ausgewertete Feedback betrifft Wissenschaftler/innen, die bei der Beantragung ihres Forschungsvorhabens beim FWF erfolgreich waren.
Eine Befragung des wissenschaftlichen Personals an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) wurde im Sommer 2012 im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF durchgeführt. Im Einzelnen ging es um das Antragsverhalten, den Antragserfolg, die Bekanntheit von Fördereinrichtungen, speziell die Bekanntheit des FWF und von dessen Förderangebot (Förderungen), sowie um die Einstellungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Zielen und Grundsätzen des FWF und seinen Auswahlverfahren.

http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.17855