Endberichtsumfrage: Vom Antrag bis zum Endbericht – Feedback an den FWF

Der FWF fragt in den Projektendberichten die Zufriedenheit der Projektleiter/innen während der unterschiedlichen FWF-Projektphasen ab. Diese Informationen stellen ein wichtiges Feedback für den FWF dar, da sie zur Verbesserung des Prozesses beitragen und Schwachstellen aufdecken können.

Das Feedback betrifft 4 Haupt- und 13 Subkategorien:

  • Antragsrichtlinien (Application guidelines): Umfang – Übersichtlichkeit – Verständlichkeit
  • Entscheidungsverfahren (Decision-making process): Beratung – Verfahrensdauer – Transparenz
  • Projektbegleitung (Project support): Beratung – Ausführlichkeit – Verständlichkeit – Finanzverkehr
  • Berichterstattung (Reporting): Aufwand – Transparenz – Unterstützung und Verwertung in der Öffentlichkeitsarbeit


Die Bewertung erfolgt mittels folgender Skala: 2 (sehr befriedigend), 1 (befriedigend), 0 (angemessen), -1 (unbefriedigend), -2 (sehr unbefriedigend).

Für den Zeitraum 2008 bis 2017 ergibt sich folgender Bewertungslängsschnitt nach den 4 Hauptkategorien:

Durchschnitt der abgegebenen Notenwerte der einzelnen Kategorien und Einreichungsjahre

Die Projektbegleitung durch das FWF-Büro ist mit der durchschnittlichen Note 1,6 die am besten bewertete Projektphase.
Kritischer schneiden mit durchschnittlich 1,0 bzw. 1,1 die Berichterstattung und das Entscheidungsverfahren ab.
In Bezug auf die Subkategorien wurde die Verfahrensdauer mit 0,8 am schlechtesten eingestuft.

Für den Zeitraum 2008–2017 erhielten wir Feedback aus 4.174 Endberichten, allerdings wurden nicht immer alle Kategorien bewertet.

Absolutzahlen der jeweiligen Notenwerte in den 4 Hauptkategorien, nicht zu allen Fragen wurden durchgehend Bewertungen abgegeben.

Die Auswertung des Feedbacks betrifft Wissenschaftler/innen, die bei der Beantragung ihres Forschungsvorhabens beim FWF erfolgreich waren.
Eine Befragung des wissenschaftlichen Personals an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) wurde im Sommer 2012 im Auftrag des österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) durchgeführt. Im Einzelnen ging es um das Antragsverhalten, den Antragserfolg, die Bekanntheit von Fördereinrichtungen, speziell die Bekanntheit des FWF und von dessen Förderangebot (Förderungen), sowie um die Einstellungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Zielen und Grundsätzen des FWF und seinen Auswahlverfahren. http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.17855