Antragsbearbeitung

Formale Überprüfung

In der Geschäftsstelle wird grundsätzlich von wissenschaftlich qualifiziertem Personal unterstützt durch die FachreferentInnen des FWF eine formale Prüfung eingegangener Anträge durchgeführt. Anträge werden vorerst nicht in Begutachtung ausgesandt, wenn sie

  • nicht in den Wirkungsbereich des FWF fallen (z. B. fehlende oder unklare Hypothese bzw. wissenschaftliche Fragestellung) oder

  • unvollständig sind oder

  • den formalen Bestimmungen des FWF nicht entsprechen (z. B. Überschreitung des Antragsumfangs, Nichteinhaltung von Formatierungsvorschriften).

Festgestellte Mängel können von der Antragstellerin/dem Antragsteller innerhalb einer angemessenen Frist behoben werden. Die ausführenden Antragsrichtlinien legen programmspezifisch angemessene Fristen fest. Diese liegen in der Regel bei 10 Tagen bis 3 Wochen.

Werden die Mängel nicht behoben, werden die Anträge vom FWF abgesetzt, d. h. nicht weiterbearbeitet.

Abgelehnte oder abgesetzte Anträge können ohne Überarbeitung nicht erneut eingereicht werden. Das erforderliche Ausmaß einer Überarbeitung ist abhängig von den Begründungen für die Ablehnung bzw. Absetzung.

Begutachtung

Den formalen Kriterien entsprechende Anträge werden zur Begutachtung an die von den ReferentInnen des Kuratoriums vorgeschlagenen, von Gremien des FWF bestätigten GutachterInnen geschickt. Damit wird das Begutachtungsverfahren eingeleitet.

Die ausgewählten GutachterInnen sind grundsätzlich nicht in Österreich tätig. In der Natur des beantragten Projekts liegende Ausnahmen können von Gremien des FWF gewährt werden.

Die Mindestanzahl der für eine Entscheidung notwendigen Gutachten ist von der Antragssumme abhängig und wird von Gremien des FWF festgelegt.

Sobald das Begutachtungsverfahren eingeleitet ist, sind keine Änderungen am Antrag mehr möglich.

In den ausführenden programmspezifischen Antragsrichtlinien können unter Beachtung der Organzuständigkeiten im FWF zusätzliche oder andere Verfahrensschritte bzw. -formen der Begutachtung definiert werden, wenn sie zur Sicherung der Qualität der Förderungsentscheidung des FWF dienen.