Hinweis: Für die folgenden Förderungsprogramme sind die Forschungsinstitutionen die einreichende formale juristische Person bzw. die spätere Vertragspartnerin für einen Förderungsvertrag mit dem FWF (Abwicklung unter PROFI bzw. § 27 UOG): SFB, Forschungsgruppen

Was sind die wesentlichsten Voraussetzungen für die Einrichtung eines SFB?

  • Vorhandene Kerngruppe von wissenschaftlich ausgewiesenen ForscherInnen – ein 30%iger Frauenanteil soll angestrebt werden. Wird dieser Anteil nicht erreicht, ist dies zu begründen.

  • Vorhandene Vorarbeiten und Kooperationen: SFB dienen nicht der Etablierung neuer Forschungsrichtungen, sie sollen auf einem bereits vorhandenen Potenzial aufbauen. Durch die konzentrierte Förderung der koordinierten Forschungsarbeiten soll ein „Mehrwert“ gegenüber der Summe von Einzelanstrengungen erwirkt werden.

  • Vorliegen von klaren Vorstellungen (Konzepten) zu
    • TeilnehmerInnen (ProjektleiterInnen),
    • Thematik („inter- bzw. multidisziplinär“),
    • Hauptstoßrichtung des Projekts:
      a) mittel- (jeweilige Förderperiode) und langfristige (die gesamte Laufzeit) Perspektiven im Überblick,
      b) konkrete Darstellung der Forschungsarbeiten für die erste Phase der Antragsperiode,
    • Vernetzungsstruktur und Bildung von Mehrwert durch den Zusammenschluss zu einem SFB. SFB sind konzentrierte Aktionen mit klar definierten Zielen, die bloße Breite eines Ansatzes reicht nicht aus.

In jedem Fall empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme und Beratung mit dem FWF vor der Konzepterstellung und Einreichung. Eine Teilnahme am SFB-Konzept – Proposers’ Day ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Termine siehe FWF-Veranstaltungen.

Was sind die wesentlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Forschungsgruppe?

Ein Team aus 3 bis 5 international herausragenden Forscherinnen und Forschern aller Wissenschaftsdisziplinen, insbesondere auch der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, die in einer Forschungsgruppe an österreichischen Forschungsstätten zusammenarbeiten wollen (mind. ein Drittel des unterrepräsentierten Geschlechts, wobei das Geschlechterverhältnis im Team im Rahmen der Begutachtung als entscheidungsrelevantes Kriterium definiert wird). Die  Beteiligung an einer Forschungsgruppe ist zusätzlich zur aktuell gültigen Projektzahlbeschränkung von drei FWF-Projekten möglich.

Die Einbindung von Forschenden mit einer 25%igen Anbindung an eine österreichische Forschungsstätte ist möglich.

Ziel ist die Förderung von Kooperationsprojekten zwischen Forschenden an kleineren Standorten bzw. in bestimmten Wissenschaftsdisziplinen, die in kleineren Formaten kooperieren, zur Förderung der inter- oder multidisziplinären, innovativen Forschungszusammenarbeit; das Thema kann vertieft oder neu entwickelt werden.

In jedem Fall empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme und Beratung mit dem FWF vor der Konzepterstellung und Einreichung. Eine Teilnahme am FG-Konzept – Proposers’ Day ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Termine siehe FWF-Veranstaltungen.

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