Fragestellungen, die sich auf das Thema "Gender Mainstreaming in der Forschung" beziehen, sind im FWF von hoher Priorität. Insbesondere bei Großprojekten, wie den Spezialforschungsbereichen (SFBs), stellt sich die Frage, wie man aus Genderperspektive zu ausgewogenen Anträgen kommt.

Um diesem Ziel näher zu kommen, sehen die SFB-Richtlinien seit der Konzeptantragsphase 2011 unter anderem die Darstellung bzw. die Kommentierung der Genderrelevanz des Forschungsansatzes durch die antragstellende Person vor. Ähnlich wie bei europäischen Förderungsprogrammen folgt der FWF damit in seinen Schwerpunkt-Programmen der Forderung nach der Integration der Genderdimension als Zeichen von exzellenter Forschung. Bereits seit der Konzeptantragsphase 2010 ist im Bereich der Schwerpunkt-Programme als Zielvorgabe ein 30-prozentiger Frauenanteil vorgesehen, der bei Nichterreichung durch die antragstellende Person begründet werden muss.

Um die Bedeutung sowie die Folgen für Projekte in der Grundlagenforschung zu beleuchten, haben die Universität für Bodenkultur Wien sowie die TU Wien ExpertInnen der EU nach Wien eingeladen, um im Rahmen des Workshops "Gender in Research as a Mark of Excellence" darüber zu informieren. An Hand von praktischen Beispielen und Fallstudien - unterstützt durch kurze Impulsvorträge - werden Genderaspekte in Forschungsprojekten erarbeitet.

Kontakt / Anmeldung zum Workshop an der Universität für Bodenkultur Wien am 26.3.2012 bei:
Elisabeth Denk
Forschungsservice / Projektsupport / Universität für Bodenkultur Wien
Tel.: 01-47654 - 1018
E-Mail: elisabeth.denk(at)boku.ac.at

Anmeldung zum Workshop an der TU Wien am 27.3.2012:
www.yellowwindow.be/genderinresearch/index_calendar.html
Kontakt:
Brigitte Ratzer
Koordinationstelle für Frauenförderung und Gender Studies / TU Wien
Tel.: 01-588 01 - 43400
E-Mail: brigitte.ratzer(at)tuwien.ac.at


Die SFB-Richtlinien finden Sie unter
SFBs

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