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FWF-Geschäftsführerin Dorothea Sturn und Barbara Weitgruber, Leiterin der Sektion II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten im BMWF, eröffneten gemeinsam mit Wolfgang Lutz, Leiter des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU) auf dem schwimmenden Science Center die diesjährige Ausstellung "Zukunftsprojekt Erde – Nachhaltig Leben in der Stadt der Zukunft". Exemplarisch für Österreichs Nachhaltigkeitsforschung gibt Wolfgang Lutz, Wittgenstein-preisträger 2010, unter dem Titel "Die Weltbevölkerung der Zukunft – wie beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen das Leben auf der Erde?" Einblick in seine Forschungsarbeit.

"Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Forschung interessieren und begeistern"
Bereits zum dritten Mal ist das deutsche Forschungsschiff MS Wissenschaft mit jährlich wechselnden Forschungsschwerpunkten – 2010: Energieforschung, 2011: Gesundheits-forschung, 2012: Nachhaltigkeitsforschung – auf Einladung des Wissenschaftsfonds FWF und mit Unterstützung des BMWF in Österreich unterwegs. Erste Station vom 13. bis 17. September ist Wien (Donau-Schiffsstation Millennium Tower), danach folgen am 18. und 19. September Krems (Donaustation Nr. 23, Krems-Stein) und vom 21. bis 24. September Linz (Schiffsstation Donaulände beim Brucknerhaus).

"Wissenschaft und Forschung begegnen uns in unserem Alltag in vielfältiger Art und Weise – oft unbemerkt und unbeachtet. Die MS Wissenschaft leistet einen wertvollen Beitrag, um unsere Aufmerksamkeit verstärkt auf Forschungsleistungen und Innovationen zu lenken. Das erfolgreiche Forschungsschiff bietet Jung und Alt Einblicke in Arbeit von Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die sich mit vielfältigen Fragestellungen auseinandersetzen. Gerade der heurige Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsforschung ist sehr aktuell und Österreich konnte sich auf diesem Gebiet bereits über die Landesgrenzen hinweg einen Namen machen", so Sektionsleiterin Barbara Weitgruber.

"Dem FWF ist es ein besonderes Anliegen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die im Alltag vordergründig nichts mit Forschung zu tun haben, für Forschung zu interessieren und zu begeistern", erläutert FWF-Geschäftsführerin Dorothea Sturn die Gründe für das neuerliche Engagement des FWF in Sachen MS Wissenschaft. Gerade mit diesem Projekt komme der Wissenschaftsfonds, so Sturn, seinem gesetzlichen Auftrag, Grundlagenforschung breiten Bevölkerungskreisen in "partizipativer Form" nahezubringen, in besonderer Weise nach. "In den letzten beiden Jahren konnten wir in Österreich rund 20.000 Besucherinnen und Besucher auf der MS Wissenschaft begrüßen, darunter viele Schülerinnen und Schüler als besonders wichtige Zielgruppe." (Sturn)

Mehr als 80 Klassen für den Besuch der Ausstellung bereits angemeldet
Auch heuer, so Sturn, ist das Interesse der Schulen groß, mehr als 80 Klassen mit rund 2.400 Schülerinnen und Schülern sind für den Besuch der Ausstellung bereits angemeldet. "Mit keiner Wissenschaftskommunikations-Initiative konnten wir bislang mehr Menschen für Forschung interessieren als mit der MS Wissenschaft. Besonders freuen wir uns über eine Art "Stamm-Klientel", das sind Lehrerinnen und Lehrer, die seit 2010 jedes Jahr mit einer oder auch mehreren Klassen an Bord kommen."

Entdecken und Erleben, woran die Nachhaltigkeitsforschung arbeitet und …
Rund 40 interaktive Exponate mit zukunftsfähigen Ideen und Projekte für eine nachhaltige Entwicklung zeigen, woran die Wissenschaft derzeit arbeitet. Es geht u. a. um nachhaltige Ideen fürs Wäschewaschen und im Einkaufskorb, um Rohstoffe, die im Müll zu entdecken sind und worum es beim Ackerbau im Hochhaus geht. Lichtverschmutzung und Wassermanagement sind ebenso Themen der Ausstellung wie Biodiversität, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.

… Erfahren, wie gesellschaftliche Entwicklungen das Leben auf der Erde beeinflussen
Österreichs Nachhaltigkeitsforschung ist exemplarisch mit einem Forschungsprojekt des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU) zum Thema "Die Weltbevölkerung der Zukunft – wie beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen das Leben auf der Erde?" in der Ausstellung vertreten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erfahren wie und woran Demographen arbeiten, welche "Instrumente" sie für ihre Forschung verwenden, welche Ziele sie verfolgen und was sie dafür alles wissen müssen.

Viereinhalb Monate in Sachen Wissenschaft unterwegs:

Gesamtprojektleitung:
Wissenschaft im Dialog (WiD), 
www.wissenschaft-im-dialog.de
im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland

Die Ausstellung:
Zukunftsprojekt Erde – Nachhaltig leben in der Stadt der Zukunft

Grundlagenforschung aus Österreich:
"Die Weltbevölkerung der Zukunft – wie beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen das Leben auf der Erde?", ein Forschungsprojekt des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU)

Die Schiffstour:
Start am 30. Mai in Berlin, 36 Städte in Deutschland und Österreich, Ende der Tour am 15. Oktober in Würzburg,
www.ms-wissenschaft.de/tour.htm

Die MS Wissenschaft in Österreich:
13. - 17. September in WIEN
 (Schiffsstation Millennium Tower,
U6- oder S-Bahn-Station Handelskai, rund 5 Minuten zu Fuß flussabwärts zur Anlegestelle)

18. - 19. September in KREMS (Krems-Stein,
Franz-Zellerplatz 1, Donaustation 23; StadtBUS Linie 1, Station Donaulände Zeller-Platz)

21. - 24. September in LINZ (Donaulände, Höhe Brucknerhaus)

Öffnungszeiten und Anmeldung
Die Ausstellung ist für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren geeignet und ist bei freiem Eintritt täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, für Schulklassen ab 9.00 Uhr geöffnet.

Für Schulklassen/Gruppen ist die Anmeldung über ein 
Online-Buchungssystem erforderlich.

Keine Führungen, Ausstellungsbetreuer vor Ort, 
Aufenthaltsdauer ca. 1 bis 1,5 Stunden,
Essen & Trinken im Ausstellungsbereich verboten.


Wien, 13. September 2012

 

 

Kontakt:

Mag. Stefan Bernhardt, MBAFWF - Der WissenschaftsfondsTel.: +43-1-5056740-8111

Dr. Monika Bannert
Projektleitung MS Wissenschaft in Österreich im Auftrag des FWF
Tel.: +43-664-2100618
m.bannert(at)pr-expert.at

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Die gesamte Schiffstour
       
MS Wissenschaft

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