Karlheinz Töchterle und Christoph Kratky im Kreise der Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stelleninhaberinnen 2012 © Für redaktionelle Zwecke bei Nennung der Quelle kostenfrei: FWF/Wolfgang Simlinger

Insgesamt 30 Top-Forscherinnen wurden im Jahr 2012 in die Programme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" aufgenommen – die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis 29. Mai 2013.

Finanziert aus Mitteln des Wissenschafts- und Forschungsministeriums wird die gezielte Förderung junger Wissenschafterinnen durch den Wissenschaftsfonds FWF fortgesetzt. Die Initiativen "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" laufen überaus erfolgreich. Im Jahr 2012 wurden weitere 30 Nachwuchswissenschafterinnen in die hochqualitativen Karriereentwicklungsprogramme aufgenommen, um ihre Karrieren in der Wissenschaft entscheidend voran zu bringen: 15 Nachwuchswissenschafterinnen sind neue "Firnbergerinnen" und 15 etablierte Forscherinnen neue "Richterinnen". Gestern, am Abend des 16. April 2013, erfolgte im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die feierliche Beurkundung dieser Erfolge durch Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle und FWF-Präsident Christoph Kratky. "Unser Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg bestmöglich zu unterstützen und den Frauenanteil in der Wissenschaft weiter zu erhöhen. Mit den beiden Förderschienen Firnberg/Richter haben wir Instrumente, die jungen Wissenschaftlerinnen den Einstieg in die Wissenschaft ermöglichen und auch Auszeichnung ihrer exzellenten Arbeit sind", so Minister Karlheinz Töchterle. "Das Hertha-Firnberg- und das Elise-Richter-Programm sind Qualitätsmarken des Wissenschaftsfonds, auf die wir mit Fug und Recht stolz sind", führte FWF-Präsident Christoph Kratky anlässlich der Feier aus. 

Im Jahr 1998 startete das Hertha-Firnberg-Programm, im Jahr 2005 folgte das Elise-Richter-Programm. Mit den beiden Programmlinien sollen Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere ("Hertha Firnberg") sowie als Vorbereitung für eine Berufung an eine Universität ("Elise Richter") unterstützt werden. Für die vom Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) finanzierten und vom Wissenschaftsfonds FWF betreuten Programme stehen für das Jahr 2013 rund 7,4 Mio. Euro an bewilligten Mitteln zur Verfügung. Das ist ein neuer Rekordwert. Im Jahr 2012 bescheinigte eine umfassende Evaluierung beiden Programmen hohe Treffsicherheit und Effektivität. 

Die aktuelle Ausschreibungsrunde für die Aufnahme in das Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen, läuft noch bis zum 29. Mai 2013. Details zur Ausschreibung sind auf der Website des FWF (www.fwf.ac.at) unter http://www.fwf.ac.at/de/projects/firnberg.html bzw.http://www.fwf.ac.at/de/projects/richter.html verfügbar. 

Bisher wurden in den beiden Programmen 283 Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stellen bewilligt. Dafür wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Summe rund 54 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. 

Wien, 17. April 2013 


elisabeth.grabenweger(at)bmwf.gv.at

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