Science Europe hat sich als Interessensorganisationen der europäischen Förderungsorganisationen und Forschungsträger Anfang 2012 konstituiert. Unter diesem Dach versammeln sich 51 Organisationen aus 26 Ländern mit einem Finanzierungsvolumen von mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr, darunter der FWF.

Science Europe sieht es als seine Aufgabe an, gemeinsame Politiken zu zentralen Themen der Forschung zu entwickeln. Eine der ersten Thematiken, mit der sich Science Europe intensiv auseinandergesetzt hat, ist Open Access for Research Publications.

Nach einjährigen Diskussion sind jetzt die "Principles on the Transition to Open Access to Research Publications" veröffentlicht worden. Diese Prinzipien fordern nicht nur Open Access ein, wie viele Erklärungen zuvor, sondern formulieren Leitlinien wie der Transformationsprozess hin zu Open Access organisiert und finanziert werden soll.

Der FWF, der diese Entwicklung bei Science Europe in verschiedenen Gremien maßgeblich unterstützt hat, freut sich, dass sich damit auch sein frühes forschungspolitisches und finanzielles Engagement ausgezahlt hat.

Als aktuelle Herausforderung sieht es der FWF gemeinsam mit den österreichischen Forschungsstätten und Bibliotheken an, Übergangsmodelle von der Subskription zu Open Access mit den Verlagen auszuverhandeln.

Die Prinzipien von Science Europe werden während des Treffens des Global Research Council vom 27.5. - 29.5.2013 in Berlin einem weltweiten Publikum präsentiert. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass sich auch Förderungsorganisationen und Forschungsträger außerhalb Europas anschließen werden.

Science Europe:
"Principles on the Transition to Open Access to Research Publications"

FWF Open Access Aktivitäten:
Open Access News

FWF Open Access via Twitter:
twitter.com/FWFOpenAccess

Kontakt:

Falk Reckling

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