Ab 1. Jänner werden die Antragsrichtlinien zum Förderungsprogramm für Selbstständige Publikationen geändert. Der FWF präzisiert darin die Anforderungen in einigen Bereichen, stellt zusätzliche Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung und trägt den neuesten Entwicklungen und Anforderungen an wissenschaftliche Kommunikation Rechnung.

Die drei wesentlichsten Neuerungen sind:

  • Für die Archivierung der Open Access Versionen in der FWF-E-Book-Library kann nur noch zwischen zwei Lizenzmodelle der Creative Commons Lizenzen gewählt werden: Namensnennung (BY) oder Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung (BY-NC). Der FWF folgt damit den Empfehlungen der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) und der Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC).

  • Der FWF wird einen zusätzlichen, nicht zu beantragenden Zuschuss für eine verpflichtende Übersetzung ins Englische gewähren, wenn sich im Begutachtungsverfahren herausstellt, dass eine englischsprachige Version die Sichtbarkeit der Publikation maßgeblich erhöhen würde.

  • Außerdem bietet der FWF für Verlage die Möglichkeit sich durch das Kuratorium des FWF zertifizieren zu lassen. Dazu ist erforderlich, dass der Verlag ein bereits etabliertes Peer Review System für die qualitative Auswahl all seiner wissenschaftlichen Publikationen einsetzt, obligatorisch ein Lektorat oder Fremdsprachenlektorat durchführt und gewisse Standards bei der Open Access Archivierung von Büchern einhält. Bei der Einreichung mit zertifizierten Verlagen müssen bei der Antragsstellung weder ein Manuskript, noch Gutachten beigelegt werden.

Alle Anträge, die nach dem 1. Jänner beim FWF einlangen, müssen nach den neuen Richtlinien beantragt werden.

Die Antragsrichtlinien und das Formular zur Zertifizierung von Verlagen finden Sie in Kürze hier.

Kontakt:

Doris Haslinger

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