Im Jahr 2013 hatte der FWF eine Umfrage unter der Scientific Community in Österreich in Auftrag gegeben, deren Resultate im März 2014 präsentiert wurden.

In dieser Umfrage wurden u.a. auch Fragen zum Thema Open Access gestellt:

  • „Welchen Bedarf sehen Sie für die Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten (Open Access) für das österreichische Wissenschaftssystem?“

  • „Inwieweit wird der Bedarf für die Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten (Open Access) für das österreichische Wissenschaftssystem aus Ihrer Sicht durch das Förderangebot des FWF gedeckt?“

Die Resultate sind eindeutig. Einerseits wird der Bedarf von allen Gruppen nahezu einhellig als hoch bis sehr hoch angesehen (nur 14% sahen keinen oder nur geringen Bedarf). Andererseits wünschen sich vor allem jüngere WissenschafterInnen, Frauen und SozialwissenschafterInnen eine noch größere Unterstützung durch den FWF:

FWF Scientists Survey 2013(pdf, 4.1MB) – Open Access

High or very high need for promoting Open Access in AustriaPromoting Open Access is not or only partly covered by the FWF
All67,9%23,8%
Women73,8%24,7%
Men63,9%22,9%
Natural Science66,3%16,4%
Technical Science63,2%28,5%
Life Sciences71,7%21,1%
Social Sciences64,4%37,6%
Humanities69,5%25,8%
Full Professors53,0%17,3%
Other Professors64,2%20,8%
PostDocs69,5%21,8%
Doctoral Students and others79,5%36,6%

Auf Basis dieser Befunde, der Studie Developing an Effective Market for Open Access Article Processing Charges (beauftragt vom FWF, Wellcome Trust, Research Councils UK u.a.), der Analyse der FWF-Publikationskosten sowie weiterer internationalen Entwicklungen hat der FWF seine Open Access Förderungspolitik angepasst.

Änderungen im Überblick

Neue Open Access Policy

Kontakt:

Falk Reckling

Zurück zur Übersicht