Im März 2014 hatte das österreichische Bibliothekenkonsortium (Kooperation E-Medien - KEMÖ) und der FWF mit dem Wissenschaftsverlag Institute of Physics (IOP) eine der weltweit ersten Vereinbarungen geschlossen, die den kostenneutralen Übergang zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) ermöglicht. Eine solche Vereinbarung konnte nun auch mit dem Großverlag Taylor & Francis erzielt werden.

Das Abkommen hat folgende Eckpunkte:

  • Fachartikel, die aus FWF-Projekten hervorgehen und in Subskriptionszeitschriften von Taylor & Francis erscheinen, können auf Wunsch der AutorInnen Open Access gestellt werden. Die Kosten für Open Access übernimmt der FWF.
  • Die Kosten für Open Access, die dem FWF entstehen, werden den österreichischen Forschungsstätten von den Subskriptionspreisen für Fachzeitschriften von Taylor & Francis abgezogen.

Mit diesem Abkommen werden vor allem die Geistes- und Sozialwissenschaften gestärkt, weil Taylor & Francis ein besonders breites Angebot in diesen Disziplinen anbietet.

Weitere Verhandlungen werden in den nächsten Monaten geführt, die zu noch umfassenderen Abkommen wie z.B. in den Niederlanden führen sollen.


Für die gemeinsame, internationale Pressemeldung von KEMÖ, FWF und Taylor & Francis siehe: http://newsroom.taylorandfrancisgroup.com/news/press-release/new-open-access-offset-agreement-for-austria#.VL4s3R45ASk

 

 

Kontakt:

Kooperation E-Medien: Brigitte Kromp
FWF: Falk Reckling

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