Science europe open science hlws c jens jeske
© DFG/Jens Jeske

Science Europe, die Dachorganisation der europäischen Forschungsorganisationen, hat dieses Jahr gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung den High Level Workshop in Berlin organisiert. Im Zentrum der Diskussionen stand das Thema „The Rationales of Open Science – Digitalisation and Democratisation in Research“. An der Veranstaltung nahmen die Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Direktorinnen und Direktoren der Mitgliedsorganisationen von Science Europe teil sowie Staatssekretäre und hohe Vertreter der Europäischen Kommission. Der FWF war durch Präsident Klement Tockner vertreten, der als Sprecher zu einem Panel eingeladen war. Open Science ist ein breites Konzept, das sowohl Aspekte wie Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen, den freien Zugang zu Forschungsdaten als auch verschiedene Formate der Bürgerbeteiligung an Forschungsprozessen oder auch an wissenschaftspolitischen Entscheidungen umfasst. Zahlreiche Aktivitäten auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene zeigen, dass die Öffnung der Wissenschaften eine unumkehrbare Entwicklung darstellt, wenngleich sich die konkreten Maßnahmen unterscheiden und auch das Verständnis von „Open Science“ variiert. Der FWF nimmt seit Jahren durch seine Open Access Policy, durch zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Wissenschaftskommunikation oder auch durch die Förderschiene „Top Citizen Science“ eine besonders aktive Rolle ein.

Konferenzdokument „The Rationales of Open Science“(pdf, 497KB)

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