Partnerabkommen FWF Suedtirol
© LPA/Barbara Franzelin

Am Freitag, dem 25. Mai 2018, unterzeichneten Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und FWF-Präsident Klement Tockner in Bozen eine Partnervereinbarung zur Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschungsförderung. Die Vereinbarung schafft die rechtliche Grundlage für gemeinsame Forschungsanträge Südtiroler und österreichischer Projektpartner.

Konzipiert als sogenannte „Joint Research Projects“ ist eine Aufgabenteilung zwischen FWF und Südtirol vorgesehen. Während die wissenschaftliche Begutachtung der Projekte ausschließlich durch den FWF erfolgt, der hierbei auf seine bewährten Verfahren zurückgreifen kann, wird die administrative und finanzielle Abwicklung der Projekte über das Land Südtirol bzw. den FWF durchgeführt. Der Beginn der partnerschaftlichen Initiative ist für Herbst dieses Jahres geplant.

FWF-Präsident Klement Tockner sieht den Abschluss dieses Abkommen als weiteren Schritt in der Strategie des Wissenschaftsfonds, wissenschaftliche Synergien zwischen Österreich und seinen Nachbarregionen zu unterstützen. „Wissenschaft und Spitzenforschung sind grenzüberschreitend. Die Forschenden sind hoch mobil, Forschungsaktivitäten werden zunehmend auf europäischer Ebene abgestimmt und der Anteil gemeinsamer internationaler Publikationen steigt“, kommentiert der FWF-Präsident den Abschluss der Vereinbarung.

Auch Landeshauptmann Kompatscher hebt die Bedeutung internationaler Kooperation in einer ersten Reaktion hervor. „Als kleiner Forschungsstandort muss sich Südtirol mit größeren Standorten vernetzen, um seinen Forschern und Einrichtungen Zugang zu neuen Fördermöglichkeiten und zu den besten Partnern zu verschaffen“, so der Landeshauptmann abschließend.

FWF Der Wissenschaftsfonds

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Er unterstützt – nach internationalen Qualitätsmaßstäben – herausragende Forschungsprojekte sowie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Gewinnung, Erweiterung sowie Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation

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