IrisRauskala BKA AndyWenzel
© BKA/Andy Wenzel

Mit Iris Rauskala übernimmt eine Kennerin der Grundlagenforschung die Leitung des Ministeriums. Gleichzeitig dankt Tockner Heinz Faßmann und seinem Kabinett.

FWF-Präsident Klement Tockner zeigt sich über die Bestellung von Iris Rauskala zur neuen Wissenschaftsministerin in der Übergangsregierung von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein sehr erfreut. Die bisherige Sektionschefin im Bildungs- und Wissenschaftsministerium kennt auch den Wissenschaftsfonds sehr gut, ist sie doch seit 2015 stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des FWF. „Mit Iris Rauskala übernimmt eine ausgewiesene Expertin und Kennerin, was Wissenschaft und Forschung betrifft, diese nicht ganze einfache Übergangszeit“, so FWF-Präsident Klement Tockner in einer ersten Reaktion, und weiter: „Sie weiß über die Bedürfnisse und die Herausforderungen der heimischen und europäischen Wissenschaft bestens Bescheid, und ich freue mich auf eine gute, sachorientierte und konstruktive Zusammenarbeit in den nächsten Monaten“.

Schwung fortführen

Eigentlich hätte im Herbst 2019 der FTI-Gipfel stattfinden sollen. Nun findet stattdessen die Nationalratswahl statt, während sowohl das Datum des Forschungsgipfels als auch sein Stattfinden unklar sind. Dabei hätten dort für den Wissenschaftsstandort Österreich zentrale Punkte angestoßen werden sollen, wie unter anderem die FTI-Strategie 2030, die Exzellenzinitiative sowie das Forschungsfinanzierungsgesetz, wie FWF-Präsident Tockner, der auch Sprecher der Expertengruppe zur Exzellenzinitiative ist, betont. „Im Interesse der österreichischen Scientific Community wünsche ich mir, unmittelbar dort ansetzen und weiterarbeiten zu können, wo wir zuletzt aufgehört haben“, so Klement Tockner, der die bisherigen Anstrengungen und Pläne der vergangenen Bundesregierung im Bereich von Wissenschaft und Forschung nicht verloren sehen möchte. „Wir sind sehr weit gekommen und haben einen Grundkonsens erzielt, mit welchen Initiativen wir Österreich als Forschungsland zukunftsfit machen können. Hier wäre ein Stillstand ebenso fatal, wie mit einer allfälligen nächsten Bundesregierung nach der Wahl im Herbst wieder bei Null zu beginnen“, betont Tockner. „Ich möchte jenen Schwung, der in den letzten Monaten zu spüren war, mitnehmen und weiter vorantragen. Der FWF steht bereit, die Rahmenbedingungen für exzellente Forscherinnen und Forscher auch in Zukunft weiter zu verbessern“, so Tockner abschließend.

Dank an Bundesminister a.D. Faßmann und sein Team

Nicht unerwähnt lassen möchte FWF-Präsident Tockner die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in den vergangenen Monaten. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dem bisherigen Bundesminister Heinz Faßmann, seinem Kabinett und all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende und unterstützende Arbeit zu danken. Ich bedaure sehr, dass unser gemeinsames Anliegen, die Grundlagenforschung in Österreich deutlich zu stärken, so abrupt enden musste“, so Klement Tockner.

FWF Der Wissenschaftsfonds

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. Er unterstützt – nach internationalen Qualitätsmaßstäben – herausragende Forschungsprojekte sowie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Gewinnung, Erweiterung sowie Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Stv. Leiter Kommunikation, Pressesprecher
scilog.fwf.ac.at | @FWF_at | @FWFOpenAccess

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