Visionen und fortschrittliche Ideen für das Forschungsland Österreich mit Mut sowie Entschlossenheit umzusetzen sind Tuppys Errungenschaften.

Am 22. Juli feiert ein Mann seinen 95. Geburtstag, der wie kein anderer viele Jahrzehnte lang die österreichische Wissenschaftslandschaft gestaltet und geprägt hat. Hans Tuppy, international hochrenommierter Biochemiker, kann an seinem Geburtstag auf eine in höchstem Maße erfolgreiche Laufbahn nicht nur als Top-Wissenschaftler, sondern unter anderem auch als Rektor der Universität Wien, Präsident des Wissenschaftsfonds (FWF), Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie Wissenschaftsminister der Republik Österreich zurückblicken. Für so vielfältige wie fordernde Aufgaben bedarf es normalerweise mehrerer Persönlichkeiten – oder eben eines Hans Tuppy.

Bis heute ist ist Tuppy sowohl wissenschaftlich als auch wissenschaftspolitisch aktiv – und so trifft man ihn entweder an seinem Institut oder bei Diskussionen und Veranstaltungen. Auch den FWF beehrt Hans Tuppy regelmäßig, zuletzt beim START/Wittgenstein-Festakt am 17. Juni 2019 im Museum für angewandte Kunst in Wien. Dass er bei diesem jährlichen Eventhighlight des FWF seit vielen Jahrzehnten Stammgast ist, zeigt seine besondere Verbundenheit zu „seiner“ ehemaligen Organisation, die er von 1974 bis 1982 acht Jahre lang als Präsident leitete und richtungsweisend entwickelte. Zahlreiche wegweisende Entscheidungen, die noch heute gelten und tragende Säulen des wissenschaftlichen Qualitätsgütesiegels „Funded by FWF“ sind, fielen in seine FWF-Präsidentschaft. So war es Hans Tuppy, der – nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Erfahrungen in Cambridge – das internationale Peer-Review-Verfahren, also die Begutachtung von Projektanträgen durch ausschließlich im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, beim FWF etablierte.

„Ich möchte Hans Tuppy ganz herzlich im Namen des gesamten Präsidiums und ‚unseres gemeinsamen‘ FWF zum 95. Geburtstag gratulieren und wünsche ihm vom ganzen Herzen weiterhin beste Gesundheit und viel Freude für die Zukunft“, so FWF-Präsident Klement Tockner, der vor allem die Pionierleistungen von Hans Tuppy hervorhebt: „Zu einer Zeit, in der noch viele Strukturen und Prozesse in Österreich verkrustet waren, war es Hans Tuppy, der mit seinen fortschrittlichen Visionen und Ideen, die er unter anderem aus seiner Zeit in Cambridge nach Österreich und zum FWF brachte und hier umsetzte, ausschlaggebend dafür, wo wir heute stehen. Sein Mut und seine Entschlossenheit sind uns allen ein Vorbild, wenn es um die ambitionierte Weiterentwicklung des Forschungsland Österreich geht“, so Tockner abschließend.

FWF Der Wissenschaftsfonds

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. Er unterstützt – nach internationalen Qualitätsmaßstäben – herausragende Forschungsprojekte sowie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Gewinnung, Erweiterung sowie Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Stv. Leiter Kommunikation, Pressesprecher
scilog.fwf.ac.at | @FWF_at | @FWFOpenAccess

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