Die gestern im Ministerrat behandelte Regierungsvorlage zur Forschungsfinanzierung enthält positive Signale für die Spitzenforschung in Österreich. Mit der Festlegung einer dreijährigen Planungssicherheit für die Förderungsagenturen enthält das Paket vor allem auch für den Wissenschaftsfonds FWF eine erste Maßnahme, die das nationale und internationale Vertrauen in das Forschungsland Österreich erhöhen wird. Dadurch wird eine nachhaltigere Planung im Bereich der Forschungsförderung möglich, die Effizienz von Forschungsinvestitionen weiter gesteigert und langfristige Erfolge in der Spitzenforschung gesichert.

Mit dem festgelegten Ziel einer wachstumsorientieren Forschungsfinanzierung liegt der Fokus jetzt auf dem angekündigten FTI-Pakt. „Die heutige Regierungsvorlage ist der nächste Schritt der Bundesregierung, um die Attraktivität des Forschungsstandorts Österreich weiter zu steigern. Die Vorhaben bringen, wenn in Zukunft mit der entsprechenden Finanzierung unterlegt, nicht nur den dringend nötigen Schwung für die Grundlagenforschung, sondern fördern auch die konjunkturelle Entwicklung Österreichs. Zugleich muss die Unabhängigkeit der Wissenschaft und Forschung gesichert und ausgebaut werden“, so FWF-Präsident Klement Tockner. Gleichzeitig erinnert Tockner, dass ohne einen ambitionierten Wachstumspfad die gesteckten Ziele der Bundesregierung, Österreich zu den Innovation Leader Europas aufschließen zu lassen, wohl nicht erreicht werden. „Um hier aufholen und Österreich im wissenschaftlichen Spitzenfeld halten zu können, wird ein Wachstumspfad von zumindest sieben Prozent pro Jahr notwendig sein“, so Tockner.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Stv. Leiter Kommunikation, Pressesprecher
scilog.fwf.ac.at | @FWF_at | @FWFOpenAccess

Zurück zur Übersicht