Symbolbild ConnectingMinds (Shutterstock)
Transdisziplinär Forschende binden von Beginn an Akteure aus der Praxis in den Erkenntnisgewinn ein. 2021 werden fünf neue Projekte starten, um Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. © Shutterstock

Die erste Antragsphase des neuen FWF-Förderungsprogramms #ConnectingMinds ist abgeschlossen. Insgesamt reichten 56 Teams aus ganz Österreich transdisziplinäre Forschungsprojekte ein. Im nächsten Schritt lädt der Wissenschaftsfonds FWF nach einer ersten Kuratoriums-Entscheidung 15 Antragssteller/innen ein, ihre Projektideen in Workshops mit den Praxisakteuren zu vertiefen. Im kommenden Jahr werden die ersten Projekte starten.

Ziel des neuen #ConnectingMinds-Programms ist es, wissenschaftsferne Akteurinnen und Akteure in ein Forschungsprojekt einzubinden. Ob Digitalisierung, Pflege, Klimaschutz oder Demokratie – gefördert werden Teams, die wissenschaftliches und gesellschaftliches Wissen verbinden, um den anstehenden sozialen, technologischen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Besondere daran: Praktiker/innen entwickeln die Forschungsfragen und Ziele des Projekts von Anfang an mit. Ihre Erfahrungen, Perspektiven und Vorschläge erhöhen die Relevanz und den Erkenntnisgewinn. Praxisakteure und
-akteurinnen können beispielsweise Vertreter/innen von NPO/NGOs, Vereine, die öffentliche Verwaltung, Unternehmen, Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen sein.

Die Projekte sind auf maximal fünf Jahre angelegt und werden mit einer maximalen Förderungshöhe von 200.000 Euro pro Jahr unterstützt. Das Pilotprogramm wird durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung finanziert.

Großes Interesse an erster Ausschreibungsrunde                                     
Mit Ende der Einreichfrist zeigt sich das große Interesse an transdisziplinären Forschungsansätzen. 56 Teams aus allen Wissenschaftsdisziplinen reichten beim Wissenschaftsfonds FWF ein, 15 von ihnen werden nach der Kuratoriums-Entscheidung im September zu weiterführenden Workshops eingeladen. In den Workshops vertiefen die Forscher/innen ihre Projektideen gemeinsam mit den beteiligten Praxisakteuren. Darauf aufbauend können alle Antragssteller/innen im Winter 2020 einen Vollantrag stellen. Erste Bewilligungen werden im Laufe des nächsten Jahres erwartet.

Weitere Informationen: #ConnectingMinds

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