Wie entwickelt sich die Wissenschaft weiter? Welche Effekte haben Förderungen auf Karrierewege von Spitzenforscher/innen? Woran lässt sich Exzellenz festmachen? Das Londoner Research on Research Institute, ein Netzwerk internationaler Forschungsakteure, macht sich daran, evidenzbasierte Antworten auf Kernfragen der Forschungsförderung von morgen zu finden. Die ersten Themenpakete stehen nun fest.

Ziel des Research on Research Institute (RoRi) ist es, auf internationaler Ebene transformative Forschung über Forschungssysteme, Karrieren und Entscheidungsverfahren voranzutreiben. Das Konsortium besteht aus 20 Organisationen aus zwölf Ländern, darunter auch der Wissenschaftsfonds FWF. Durch die Zusammenarbeit wird es möglich, die Wirkung der Forschungsförderung im weltweiten Vergleich zu analysieren und auszuwerten. Eine wichtige Rolle nehmen Aspekte ein, die sich aus den durch die Covid-19-Pandemie angestoßenen Veränderungen im Bereich Evaluierung, Peer-Review und Wissenschaftskommunikation ergeben. Die Erkenntnisse, die sich aus den Studien des RoRi ableiten lassen, sollen dazu beitragen, Vielfalt und Resilienz von Wissenschaft und Forschung langfristig zu stärken.

Folgende Themenbereiche werden in der ersten Pilotphase untersucht:

CRITERIA: Untersuchung des Einflusses von Kriterien bei der Beantragung und Bewertung von Forschungsanträgen auf potentielle Ungleichheiten in der Forschungsfinanzierung

TRANSFORMING „EXCELLENCE“: Definitionen, Anwendungen und Alternativen zum Konzept der Exzellenz bei der Bewertung, Administration und Messung von Forschung

FAIRware: Entwicklung eines Open-Source-Software-Tools zur Bewertung des Zugangs zu Forschungsdaten

PATHWAYS: Eine Sechs-Länder-Studie über Daten, Rahmenbedingungen und künftige Ausrichtung von Karrierewegen in der Forschung

RANDOMISATION: Analyse von Lotterieverfahren in der Forschungsförderung

Weitere Informationen und der Stand der Projekte finden sich unter: http://www.researchonresearch.org/ und via @RoRInstitute auf Twitter.

 

 

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