Ein internationales Expert/innen-Team von Science Europe, der Vereinigung europäischer Forschungsförderungsorganisationen und Forschungsträger, legt sieben Empfehlungen für gemeinsame Standards in der Förderungsvergabe vor. Anhand ausgewählter Erfolgsbeispiele zeigen die Expert/innen, wie sich Transparenz, Effizienz und Innovationskraft im Förderungswesen weiter entwickeln lassen.

Mit den Empfehlungen unterstreichen die Science Europe Mitgliedsorganisationen, darunter auch der Wissenschaftsfonds FWF, ihr Anliegen, internationale Standards in der Förderungsvergabe in zentralen Bereichen wie Transparenz, Effizienz und Fairness zu etablieren.

Nach Analyse von 36 Forschungsförderungsorganisationen und Forschungsträgern und ihrer Bewertungsverfahren, erfolgte ein breit angelegter Konsultationsprozess mit verschiedenen Gruppen aus der Wissenschaft. Auf dieser Basis formulierten die Expertinnen und Experten sieben Empfehlungen, die es ermöglichen, die Begutachtung von Forschungsanträgen ausschließlich nach inhaltlichen Kriterien auszurichten und gleichzeitig ein breites Spektrum an Forschungsergebnissen zu berücksichtigen. Die Empfehlungen bieten Forschungsförderungsorganisationen und Forschungsträgern einen Rahmen, um ihre Bewertungsprozesse zu überprüfen und weiter zu verbessern. Empfehlungen sowie Erfolgsbeispiele können Sie hier nachlesen.

FWF evaluiert seine Verfahren laufend

Der FWF, der federführend an der Konzeption und der Ausarbeitung der Empfehlungen beteiligt war, hat in der Vergangenheit kontinuierlich seine Bewertungsverfahren durch interne und externe Studien überprüft und angepasst. Diese Aktivitäten werden in den nächsten Jahren u.a. durch die jüngste Beteiligung an der Research on Research Initiative (RoRI), durch die begleitende Evaluierung des neuen Early-Stage-Karriereprogramms für Postdocs sowie durch externe Studien zu potentiellen Verzerrungseffekten im Entscheidungsverfahren noch intensiviert.

Weiterführende Informationen

Kontakt:

Falk Reckling

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