Portraitfotos von Eva Maria Binder, Jean-Pierre Bourguignon, Tan Eng Chye, Merle Jacob und James Wilsdon zu einem Mosaikbild zusammengefügt.
Wo beginnt und wo endet der forschungspolitische Handlungsspielraum, um Exzellenz mit Relevanz zu ermöglichen? Darüber diskutieren Eva Maria Binder, Jean-Pierre Bourguignon, Tan Eng Chye, Merle Jacob und James Wilsdon auf Einladung des BMBWF und FWF bei den Alpbacher Technologiegesprächen.

Neue Erkenntnisse sind wie Trüffel: schwer zu züchten. Doch der Ruf nach Impact wird immer lauter. Internationale Expertinnen und Experten erörtern bei der Breakout Session des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und des Wissenschaftsfonds FWF am 28. August vermeintliche Widersprüche zwischen wissenschaftlicher Freiheit und dem Return on Investment. Seien Sie virtuell dabei!

Wir streben bei allem, was wir tun, danach, innovativ zu sein – so beschreibt Tan Eng Chye, Präsident der University of Singapore, das forschungspolitische Erfolgsrezept seiner Universität, die zu den besten der Welt zählt. Er ist einer von fünf internationalen Expertinnen und Experten, die am 28. August bei der Breakout Session des BMBWF und des FWF virtuell bei den Alpbacher Technologiegesprächen zu Gast sein werden, um das vermeintliche Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Relevanz zu beleuchten. Ein ausführliches Interview mit Tan Eng Chye können Sie im scilog-Magazin lesen.

Die europäische Perspektive der Spitzenforschung bringt mit Jean-Pierre Bourguignon der interimistische Präsident des European Research Council ein. Eva Maria Binder von der ERBER Group, in der Vergangenheit auch in Singapur tätig, weiß aus der Praxis, wie sich F&E-Prozesse von der Idee bis zur Produktion in Wirtschaft und Industrie steuern lassen. Merle Jacob, Professorin an der schwedischen Universität Lund, erforscht, wie Forschungssysteme der Gesellschaft nachhaltig neues Wissen bereitstellen können. James Wilsdon, Direktor des Londoner Research on Research Institute, ist profunder Kenner der britischen Forschungspolitik und wird den angloamerikanischen Blickwinkel einbringen. Geleitet wird die Diskussion, bei der auch Fragen und Inputs aus dem virtuell anwesenden Publikum eine wichtige Rolle spielen werden, von FWF-Präsident Klement Tockner. Eröffnet wird die Session von BMBWF-Sektionsleiterin Barbara Weitgruber.

Freuen Sie sich auf eine spannende Diskussion zur Zukunft der akademischen Freiheit und zum Return on Investment der Wissenschaft.

„Das Streben nach Exzellenz mit Relevanz zeichnet Spitzenforschung aus. Die Freiheit der Forschung nachhaltig zu gewährleisten und wissenschaftliche Erkenntnisse breit in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern, sind zentrale Herausforderungen für die Forschungspolitik von morgen“, erläuterte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann im Vorfeld der Podiumsdiskussion.

„Mit der Session möchten wir einen Beitrag zum Diskurs über Vielfalt in der Forschung und den globalen Entwicklungen leisten, um im internationalen Vergleich lernen und einen Blick auf die Forschungslandschaft der Zukunft werfen zu können. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion mit vielen Inputs aus dem Publikum“, so FWF-Präsident Klement Tockner.

Return on Investment: Excellence & Relevance in Science
Breakout Session von BMBWF und FWF bei den Alpbacher Technologiegesprächen
Datum: Freitag, 28. August, 9–11 Uhr
Livestream: https://2020.alpbach.org/

Am Podium

  • Eva Maria Binder, Director of the Executive Board, ERBER Group
  • Jean-Pierre Bourguignon, Interim President, European Research Council
  • Tan Eng Chye, President, National University of Singapore
  • Merle Jacob, Professor for Research Policy, Lund University
  • James Wilsdon, Digital Science Professor of Research Policy and Director of the Research on Research Institute (RoRI), University of Sheffield
  • Klement Tockner, Präsident des Wissenschaftsfonds FWF (Moderation)
  • Barbara Weitgruber, Sektionsleiterin, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Begrüßung)


Die Breakout Session findet in englischer Sprache statt und ist mit einem Ticket für das Europäische Forum Alpbach zugänglich. Tickets sind unter folgendem Link erhältlich: https://2020.alpbach.org/ticket

 

 

Zurück zur Übersicht