Nachtaufnahme der beleuchteten Friedensbrücke in Tiflis/Georgien
Die Friedensbrücke ist das weithin sichtbare Markenzeichen von Tiflis. Künftig möchte Georgien auch im Bereich von Wissenschaft und Forschung verstärkt aufhorchen lassen und Brücken zu internationalen Partnern bauen. © Jacques Kleisterlee/Unsplash

Der Wissenschaftsfonds FWF ist neben weiteren österreichischen Partnern an einem von der EU finanzierten Twinning-Projekt mit Georgien beteiligt. Ziel ist es, den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Forschung in Georgien zu stärken.

Unter dem Titel „Unterstützung sektorübergreifender Kooperationsmöglichkeiten zwischen Forschung und Industrie“ initiierte die EU-Kommission ein zweijähriges Twinning-Projekt mit Georgien. Georgischer Partner ist die „Shota Rustaveli National Science Foundation of Georgia“ (SRNSFG). Das zweijährige Projekt wird federführend vom Österreichischen Umweltbundesamt gemeinsam mit Joanneum Research, dem Wissenschaftsfonds FWF und der FFG sowie dem DLR Projektträger (Deutschland) und der Universität Daugavpils (Lettland) durchgeführt. Für die Umsetzung des Projekts mit österreichischen, deutschen und lettischen ExpertInnen stellt die Europäische Kommission 1,3 Millionen Euro bereit. Ziel des Projekts ist es, Expertise und Erfahrungen im Bereich der Forschungsförderung auszutauschen, die Organisationsentwicklung der nationalen georgischen Forschungsförderungsagentur SRNSFG zu unterstützen und die intersektorale sowie internationale Zusammenarbeit in der Forschungsförderung auszubauen.

Mit „Twinning“ fördert die Europäische Union die institutionelle Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Verwaltungen der EU-Mitgliedstaaten und der Empfänger- oder Partnerländer. Seit 2004 steht das Instrument auch einigen EU-Partnerländern der östlichen und südlichen Nachbarschaft zur Verfügung.



Links

Twinning: https://ec.europa.eu/neighbourhood-enlargement/tenders/twinning_en Shota Rustaveli

Shota Rustaveli National Science Foundation of Georgia: https://rustaveli.org.ge/eng

Kontakt:

Dr Reinhard Belocky

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