Personen in einer Menschenmenge halten ihre Handys hoch und filmen
© Shutterstock/hurricanehank

Die digitale Transformation schreitet weiter voran. Algorithmen bestimmen unser Leben – mit weitreichenden kulturellen und ökonomischen Konsequenzen. Das Verständnis des Programmierens allein reicht aber nicht aus, um diesen rasanten Wandel gestalten zu können, auch gesellschaftliche Fragen müssen geklärt werden. Aus diesem Grund intensiviert der FWF mit internationalen Partnern des Netzwerks „CHANSE – Collaboration of Humanities and Social Sciences“ die Erforschung der digitalen Transformation aus geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. International zusammengesetzte Teams können ab sofort Projektanträge einreichen.

CHANSE „Collaboration of Humanities and Social Sciences in Europe“ ist eine gemeinsame Initiative von 27 Förderorganisationen aus 24 Ländern, unter ihnen auch der Wissen-schaftsfonds FWF. Ziel ist es, internationale Projekte zum Thema „Transformations: Social and Cultural Dynamics in the Digital Age“ zu ermöglichen und speziell Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Geistes- bzw. Sozialwissenschaften die nötigen Förderungsmittel zur Verfügung zu stellen, um den digitalen Wandel in all seinen Facetten erforschen zu können. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Akteuren aus anderen gesellschaftlichen Bereichen (NGOs, Verwaltung, Wirtschaft etc.) weiter angeregt werden. Zusätzlich zu den durch die nationalen Förderungsorganisationen bereitgestellten Fördermitteln von 26 Millionen Euro hat das Programm eine Kofinanzierung in Höhe von 10 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ der Europäischen Union erhalten.

Digitaler Wandel: Europa im Mittelpunkt

CHANSE unterstützt innovative Projekte, die sich mit der Funktionsweise, der Bedeutung und den Folgen von Transformationen und Innovationen im gegenwärtigen digitalen Zeitalter beschäftigen. Spezielles Augenmerk liegt auf der Erforschung sozialer und kultureller Dynamiken. Die Projekte sollten eine starke europäische Ausrichtung aufweisen und Veränderungen untersuchen, die Europa als Ganzes oder einzelne Regionen betreffen.

Einreichungen ab sofort möglich

Der Wissenschaftsfonds FWF lädt Forscherteams aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ein, vielversprechende Projektanträge einzureichen. Neue grenzüberschreitende Kooperationen sollen angestoßen werden.

Alle weiteren Informationen zum Förderungsangebot und zur Antragstellung finden Sie hier

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