Über acht Jahre, von 2005 bis 2013, stand Kratky dem FWF vor und konnte wichtige forschungspolitische Akzente setzen.

Zwischen 2005 und 2013 lenkte der Molekularbiologe Christoph Kratky die Geschicke des Wissenschaftsfonds FWF. Unter seiner Leitung etablierte der FWF die strukturierte Doktoratsausbildung und erweiterte das Förderangebot im Bereich der künstlerischen und klinischen Forschung. Von Beginn an setzte sich Christoph Kratky für den Ausbau der internationalen Kooperationen, für mehr wissenschaftliche Integrität und Wissenschaftskommunikation ein. Jetzt wird der ehemalige Präsident 75 Jahre alt – herzliche Gratulation!

Der Wissenschaftsfonds FWF gratuliert seinem langjährigen Präsidenten Christoph Kratky ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag. Über acht Jahre, von 2005 bis 2013, stand Kratky dem FWF vor und konnte wichtige forschungspolitische Akzente setzen. Den Wissenschaftsfonds und die Anliegen der Forschungsförderung kannte er bei seinem Amtsantritt bereits sehr gut, war er doch in den Jahren 2003 bis 2005 Referent im FWF-Kuratorium für die Bereiche Chemie und Biochemie gewesen. 

„Ich gratuliere Christoph Kratky ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag“, so der seit April 2021 im Amt befindliche FWF-Präsident Christof Gattringer. „Ich darf dies auch im Namen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen tun; alle, die ihn im FWF kennengelernt haben, blicken sehr positiv auf seine Amtszeit zurück“, so Gattringer anerkennend, und weiter: „Bis heute profitieren viele Forschende im Bereich der Grundlagenforschung von seiner Weitsicht und seinen Initiativen.“ 

Auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hat Christoph Kratky positive Spuren hinterlassen. Auf seine Initiative wurden in seiner Präsidentschaft unter anderem die strukturierte Doktoratsausbildung etabliert, das Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK), das Wissenschaftskommunikationsprogramm sowie das Programm Klinische Forschung (KLIF) ins Leben gerufen. Er hat das Thema Open Access national und international maßgeblich vorangetrieben. Kratky war zudem als FWF-Präsident Gründungsmitglied von Science Europe und auch Mitglied des Governing Boards ebendort. Im Jahr 2008 war Kratky Gründungsmitglied und erster Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI). Zum Ende seiner Amtszeit 2013 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

Zurück zur Übersicht