BIG-Chef Hans-Peter Weiss, die kaufmännische Vizepräsidentin des FWF Ursula Jakubek, FWF-Präsident Christof Gattringer und der Leiter des Unternehmensbereichs Universitäten Maximilian Pammer (v.l.n.r.) unterzeichnen den Mietvertrag für den neuen Standort in der Postsparkasse. 2023 werden die Mitarbeiter:innen des Wissenschaftsfonds dorthin übersiedeln. © FWF/Daniel Novotny

Zu Jahresbeginn 2023 wird der Wissenschaftsfonds FWF in das historische Gebäude der von Otto Wagner entworfenen Postsparkasse übersiedeln. Mit dem neuen Standort löst der FWF das aktuelle Platzproblem seiner Geschäftsstelle. Rund 150 Mitarbeiter:innen werden in den revitalisierten Büroräumen im zweiten Stock des Jugendstilgebäudes Platz finden. Der Umzug macht die Neuausrichtung der Postsparkasse hin zu einem Standort für Wissenschaft, Forschung und Kunst komplett. 

Die historische Otto-Wagner-Postsparkasse entwickelt sich Schritt für Schritt zu Österreichs neuem Standort für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Mit Jahresbeginn 2023 wird auch die Geschäftsstelle des Wissenschaftsfonds FWF mit rund 150 Mitarbeiter:innen in das bekannte Jugendstilgebäude in der Wiener Innenstadt ziehen. Jetzt unterzeichneten Hans-Peter Weiss, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Christof Gattringer, Präsident des FWF, Ursula Jakubek, kaufmännische Vizepräsidentin des FWF, und Maximilian Pammer, Leiter des Unternehmensbereichs Universitäten, den Mietvertrag. Auf rund 3.000 Quadratmetern stehen dem FWF im zweiten Stock künftig Büroräume und ein Konferenzsaal zur Verfügung. Der Wissenschaftsfonds kann mit dem neuen Standort seinen Platzbedarf auch längerfristig decken. 

„Wir begrüßen den Umzug des FWF in die Räumlichkeiten der Postsparkasse. In dem repräsentativen Jugendstilgebäude stehen dem FWF und seinen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nun genügend Platz für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung. Die Förderung exzellenter Grundlagenforschung ist die Basis für Österreichs Innovationskraft, mit dem Umzug kann der FWF auch in Zukunft die Fördervergabe nach höchsten internationalen Qualitätsstandards fortführen“, kommentiert Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek die Standortentscheidung des Wissenschaftsfonds FWF. 

 „Mit dem neuen Standort sind die Weichen gestellt, um den wachsenden Förderbedarf von Österreichs Grundlagenforschung auch in Zukunft als Drittmittelgeber bewältigen zu können. Wir benötigen den neuen Standort, um den aktuellen Platzmangel unserer Geschäftsstelle langfristig zu lösen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Umzug möglich machen“, so Christof Gattringer, Präsident des Wissenschaftsfonds FWF, bei der Unterzeichnung des Mietvertrags.

„Dort, wo einst Kredite vergeben wurden, wird künftig über die Förderungen für die besten Wissenschaftler:innen entschieden. Mit der Wahl der Postsparkasse trifft der FWF eine nachhaltige und effiziente Standortentscheidung, die darüber hinaus das Nutzungskonzept der Postsparkasse komplettiert, und ich denke und hoffe, es wäre im Sinne von Otto Wagner“, so Ursula Jakubek, kaufmännische Vizepräsidentin des FWF.

„Die Postsparkasse wird zu einem zentralen Standort für Wissenschaft und Forschung auf internationalem Spitzenniveau. Mit dem FWF zieht nun neben Forschungs- und Universitätsinstituten auch eine Forschungsförderungsorganisation ein, was das Spektrum der Mieter erweitert und besondere Synergien schafft. Der FWF verlegt seine Büros vom 9. Bezirk in einen Teil des 1. Bezirks, der – mit dem Campus Akademie in unmittelbarer Nachbarschaft – gerade zu einem neuen Forschungs-Hotspot in Wien wird. Durch die Form der künftigen Nutzung bleibt die Postsparkasse als architektonisch bedeutendes Gebäude einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Postsparkasse wird zum Raum für Interaktion, Kreativität, Innovation und soziale Entwicklung“, so BIG-CEO Hans-Peter Weiss.

Revitalisierung der Postsparkasse schreitet voran 

Die Postsparkasse wurde zwischen 1904 und 1912 nach Plänen des Jugendstil-Architekten Otto Wagner errichtet. Das denkmalgeschützte Gebäude gilt über die Grenzen Wiens hinaus als architektonisch beeindruckendes Funktionsgebäude, die BIG hat Ende 2019 das Baurecht erworben. Die Universität für angewandte Kunst hat ihre Fläche von 8.400 m² schon fast vollständig besiedelt, das Grazer Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung ist mit seiner Wien-Dependance eingezogen. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Johannes Kepler Universität Linz haben Mietverträge unterschrieben.

Kontakt:

Der Wissenschaftsfonds FWF 
Marc Seumenicht
Stv. Leiter Kommunikation, Pressesprecher
scilog.fwf.ac.at | @FWF_at | @FWFOpenAccess

Bundesimmobiliengesellschaft
Lucia Malfent
+43 5 0244 – 1360
lucia.malfent(at)big.at

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