Jahresbericht 2019 Wallpapers

Zehn Zeichnungen, ein gemeinsames Ziel: Spitzenforschung mit den Möglichkeiten der Illustration begreifbar machen. Lernen Sie im druckfrischen FWF-Jahresbericht nicht nur die aktuellen FWF-Leistungszahlen, sondern zehn illustrierte Meisterwerke kennen. Jedes Bild ein Unikat, das Ihnen eine neue Perspektive auf erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekte gibt. Laden Sie sich die Illustrationen als Wallpaper auf Ihr Smartphone.

Der aktuelle FWF-Jahresbericht als PDF(pdf, 6.4MB)

Illustrationen: Blagovesta Bakardjieva in Zusammenarbeit mit
Die Botschaft der Illustration carolineseidler.com

Natalie Nitsch

ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Demographie

Früher Kinderwunsch und spätere Partnerschaftsgründungen

Wir wissen bisher nur wenig darüber, ob der frühe Wunsch nach Kindern auch einen Einfluss auf spätere Partnerschaftsgründungen hat. Die wissenschaftliche Literatur hat argumentiert, dass sowohl Partnerschaftsgründungen als auch die Geburt des ersten Kindes von den gleichen Präferenzen gesteuert werden und sich stark gegenseitig beeinflussen. In diesem Projekt untersucht Natalie Nitsch, ob frühe Präferenzen in Bezug auf Kinder einen Einfluss auf das Ob und Wann von späteren Partnerschaftsgründungen haben.

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Elisa Perrone

MIT – Massachusetts Institute of Technology
Institute for Data, Systems and Society

Geometrie der Diskreten Copulas zur Wettervohersage

Copulafunktionen sind ein flexibles Werkzeug, um das Verhalten von Abhängigkeiten zwischen Zufallsvariablen zu beschreiben und finden daher vor allem in der angewandten Statistik ein breites Anwendungsspektrum. In diesem Schrödinger-Projekt definiert Elisa Perrone die Geometrie von Multivariaten Diskreten Copulas (MDCs) und entwickelt neue Methoden zur Wettervorhersage.

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Melanie Maria Kah

BOKU – Universität für Bodenkultur Wien
Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie, IFA Tulln

Umweltverhalten von Nanopestiziden

Die Landwirtschaft braucht dringend Innovationen, um den wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Kraftstoffen zu decken. Große Mengen an Pestiziden werden derzeit eingesetzt, um eine hohe Pflanzenproduktion aufrechtzuerhalten, mit verheerenden Folgen für die Umwelt. In diesem Projekt entwickelt Melanie Maria Kah ein besseres Verständnis der Prozesse, die das Umweltverhalten von Nanopartikeln beeinflussen. Auf diese Weise ermöglicht sie die Etablierung einer globalen Basis zur Harmonisierung der ökologischen Risikobewertung von Nanopestiziden.

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Gesche Westphal-Fitch

Medizinische Universität Wien
Universitätsklinik für Neurologie

Visuelle Muster und Verabeitungsprozesse im Gehirn

Dieses Projekt basiert auf der Beobachtung, dass visuelle geometrische Muster weltweit in menschlichen Gesellschaften allgegenwärtig sind. Das Projekt von Gesche Westphal-Fitch wird von der Hypothese geleitet, dass das Studium von visuellen Mustern tiefe Einsichten in die Strukturen und Funktionsweisen des menschlichen Verstandes bieten.

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Tobias Bollenbach

Universität Köln
Institut für Theoretische Physik

Die zugrundeliegenden Mechanismen von Medikamentenwechselwirkungen

Dieses Projekt beschäftigt sich mit den  Mechanismen von Antibiotikawechselwirkungen. Durch die Identifikation von Mutanten in Antibiotikakombinationen erforscht Tobias Bollenbach die genetischen Faktoren und Funktionen, die Medikamentenwechselwirkungen kontrollieren. Insgesamt wird ein neuer Ansatz für das rationale Design von Medikamentenkombinationen eröffnet.

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Cezary Kaliszyk

Universität Innsbruck
Institut für Informatik

Interaktives Beweisen: Übersetzung von Beweisen, Prämissen, Auswahl, Ersetzung

Das Formale Beweisen ist eine anerkannte Methode, um die Korrektheit von Computerprogrammen und mathematischen Theorien zu zeigen. In diesem Projekt entwickelt Cezary Kaliszyk Techniken, die es erlauben, auto- matische Ansätze im interaktiven Beweisen zu verwenden. Dies erlaubt weiters die mechanische Konstruktion von Beweisen, die durch den Computer verifiziert werden können.

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Daria Siekhaus

IST Austria – Institute of Science and Technology Austria

Drosophila TNFa’s Funktion in Immunzellen

In diesem Projekt zeigt Daria Siekhaus anhand der Fruchtfliege (Drosophila), dass eine bestimmte Art von Immunzellen namens Makrophagen Gewebebarrieren leichter durchdringen können, wenn die Barrierezellen ein Signal erhalten, das die Spannung in ihrem Inneren herabsetzt. Beim ausgesandten Signalstoff handelt es sich um den Tumor-Nekrose-Faktor (TNF). Da TNF-Signalmoleküle auch bei Wirbeltieren eine wichtige Rolle spielen, haben  diese Ergebnisse eine potenzielle Bedeutung weit über die Fruchtfliege hinaus.

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Walter Gössler

Universität Graz
Institut für Chemie

Arsen-Hyperakkumulierung in Pilzen

Arsen-Hyperakkumulierung in Pilzen spielen eine wesentliche Rolle bei der Verteilung und Umwandlung von chemischen Elementen in der Natur. Es hat sich gezeigt, dass unterschiedliche Pilzarten verschiedene Elemente anreichern können. In diesem Projekt erweitert Walter Gössler das Wissen um die Arsenspeziationen in Pilzen wesentlich. Dies stellt eine wertvolle Hilfe zum besseren Verständnis des Arsenstoffwechsels in Pilzen und die Rolle dieses Elementes in der Lebensgemeinschaft mit Pflanzen dar.

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Frédéric R. Santer

Medizinische Universität Innsbruck
Universitätsklinik für Urologie

Tumor-initiierende Zellen und Therapierestistenz

Prostatakrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen in der westlichen Welt. Wenn der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wird, sind die Heilungschancen groß. In diesem Projekt identifiziert Frédéric R. Santer mehrere molekulare Mechanismen, welche die Stammzelleigenschaften regulieren. Diese Mechanismen sind gute Ansatzpunkte für die Entwicklung von neuen Prostatakrebstherapien.

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Irene Mittermann

Medizinische Universität Wien
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie

Hypoallergene Derivate für sichere Immuntherapie von Insektengiftallergie

Die schwerste und auch lebensbedrohliche allergische Reaktion vom Soforttyp ist der anaphylaktische Schock. Er wird im Erwachsenenalter am häufigsten und bei Kindern nach den Nahrungsmitteln am zweithäufigsten, durch Bienen- und Wespengiftallergene ausgelöst. In diesem Projekt identifiziert und charakterisiert Irene Mittermann die allergieauslösenden Komponenten, um einen genau definierten Impfstoff mit deutlich reduzierten Nebenwirkungen für eine sichere Immuntherapie herzustellen.

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