Veranstaltungsrückblick

Designerbabys, Mammuts & Co – Was kommt?

Wird die moderne Gentechnik bald Mammuts wiederauferstehen lassen? Können sich in Zukunft Eltern ihren Nachwuchs nach Wunsch designen? Was können künstlich modifizierte Bakterien? Wie ist der Stand der Wissenschaft jenseits medialer Hypes tatsächlich und wird auch kommen, was technisch möglich ist? Darüber diskutierten der Biologe und Gründer von „Biofaction“ Markus Schmidt sowie der Molekularbiologe und Experte für den Zusammenhang von Technikentwicklung und gesellschaftlicher Wahrnehmung Helge Torgensen bei der Veranstaltung AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF. Ihr Fazit: Es braucht eine internationale Debatte und ein Bekenntnis der globalen Gemeinschaft.

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Demenz: „Wir brauchen ein Umdenken“

Der demografische Wandel erfordert einen neuen Umgang mit Demenz. Wie dieser gelingen kann, diskutierten die Künstlerin und Forscherin Ruth Mateus-Berr und die Leiterin des Vereins „Alzheimer Austria“, Antonia Croy bei der Veranstaltung AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF. Sowohl Betroffene als auch Angehörige würden mehr individuelle Unterstützung benötigen, so die beiden Expertinnen.

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Was wir in Zukunft essen wollen

Der Fleischkonsum hat in vielen Ländern seinen Höhepunkt erreicht, in Asien wiederum nähern sich Esskulturen westlichen Standards an. Essen ist ein vielschichtiges und trotz globaler Trends stark kulturell geprägtes Thema, betonten die Ernährungsexpertin Hanni Rützler und die Soziologin Judith Ehlert bei der Veranstaltung AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF. Wie wir uns in Zukunft ernähren werden, sagt viel über unsere Werte aus, so ihre These.

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Kampf oder Fake?

Die Bedeutung von Bildern während des Ersten Weltkriegs und ihr Einfluss auf die kollektive Erinnerung wurde bei „Habsburgs letzter Krieg“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF diskutiert. Der Historiker Hannes Leidinger und der Fotohistoriker Anton Holzer zeigten Parallelen und Unterschiede auf.

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Alpbach 2017 „Konflikt und Kooperation“ – Breakout Session „Open science, dark knowledge: Wissenschaft in einer Zeit der Ignoranz“

Im Zeitalter von Big Data akkumulieren jedes Jahr mehr Daten und Informationen. Jedoch gibt es keinen parallelen Anstieg an echtem öffentlichem Wissen. Das Konzept von Open Science ist wichtig, jedoch brauchen wir dringend komplementäre Ansätze, um die Lücke zwischen möglichem und tatsächlichem öffentlichen Wissen zu verringern – wir bezeichnen diese Lücke als Dark Knowledge. In dem Arbeitskreis diskutierten führende Expertinnen und Experten, wie mit zunehmendem Nichtwissen und Desinformation in Entscheidungsprozessen umzugehen ist.

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Wie kam’s zum Populismus?

Was sind die Ursachen für den wachsenden Populismus in Österreich und Deutschland? Welche Rolle spielt die Sprache in der Politik und welche Motive stecken hinter der neuen „Solidarität“ von rechts? Über diese Fragen diskutierten der Soziologe Jörg Flecker sowie Autor und Journalist Stephan Hebel bei der Veranstaltungsreihe AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF in Wien.

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Multiple Sklerose gut behandelbar

Da Multiple Sklerose verschiedene Stellen des Zentralen Nervensystems betrifft, ist ihr Erscheinungsbild vielfältig. Das macht die Diagnose nicht immer einfach. Über diagnostische Verfahren, Therapiemöglichkeiten und den Beitrag der Grundlagenforschung zur Aufklärung dieser komplexen Erkrankung berichteten Barbara Bajer-Kornek und Hans Lassmann von der Medizinischen Universität Wien bei der Veranstaltungsreihe AM PULS des Wissenschaftsfonds FWF in Wien.

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