ERA-NET Co-fund

NEURON - Network of EUROpean funding for Neuroscience research

NEURON Cofund (III): 2016-2020; NEURON I: 2007-2011; NEURON II: 2012-2015


Ziel

Das im Jänner 2007 gestartete ERA-Net NEURON verfolgt mehrere Zielsetzungen, die in einem koordinierten Stufenplan erreicht werden sollen. Das Hauptziel liegt in der Überwindung der Fragmentierung europäischer Fördermittel im Bereich der Neurowissenschaften. Die optimale Vernetzung der nationalen Förderorganisationen ist die Grundbasis, die letztlich eine effiziente Förderung länderübergreifender Forschungsvorhaben ermöglichen soll. Dieser Prozess begann mit der Schaffung von gemeinsamen Kommunikationsstrukturen und mündete in der Planung und Implementierung von jährlichen gemeinsamen Ausschreibungen für transnationale Forschungsprojekte. Diese Ausschreibungen sollen österreichischen Forschungsgruppen im Bereich der Neurowissenschaften die Möglichkeit geben, ambitionierte Vorhaben in einem hochkompetitiven transnationalen Netzwerk zu realisieren.

Die dritte Laufzeit dieses ERA-Nets ist mit Jänner 2016 bis Dezember 2020 angesetzt. Die erste Ausschreibung für wissenschaftliche Projekte während dieser Periode wird 2016 abgewickelt. Sie ist die erste und einzige Ausschreibung welche von der EU ko-finanziert wird (daher „NEURON Cofund“).


Beteiligte Länder (Organisationen)

NEURON startete 2007 mit 11 Partnern aus 10 Ländern. Am Fortsetzungsprojekt NEURON II waren 22 Förderorganisationen aus 15 verschiedenen Ländern beteiligt. In NEURON Cofund (III) wurde die Zahl der Förderorganisationen auf 24 aufgestockt (19 Länder). Dabei sind als nicht-europäische Länder Israel und Kanada vertreten.

Österreich (FWF); Belgien (Fond National de la Recherche Scientifique, FNRS und Research Foundation Flanders, FWO); Deutschland (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Projektträger des BMBF im DLR, PT-DLR); Finnland (Academy of Finland, AKA), Frankreich (French National Research Agency, ANR, und French National Institute for Health and Medical Research, INSERM); Israel (Chief Scientist Office-Ministry of Health, CSO-MOH); Italien (Ministry of Health, MOH); Kanada (Canadian Institutes of Health Research, CIHR, und Fonds de recherche du Québec-Santé, FRQS); Lettland (State Education Development Agency, SEDA; VIAA in Lettland); Niederlande (Netherlands Organisation for Scientific Research, NWO und Brain Foundation Netherlands); Norwegen (The Research Council of Norway, RCN); Polen (National Centre for Research and Development, NCBR); Portugal (Foundation for Science and Technology, FCT); Rumänien (Executive Agency for Higher Education, Research, Development and Innovation Funding, UEFISCDI); Slowakei (Slovak Academy of Sciences, SAS); Spanien (Ministry of Economy and Competitiveness, MINECO, und Institute of Health Carlos III, ISCIII); Schweiz (Swiss National Science Foundation, SNF); Türkei (The Scientific and Technological Research Council of Turkey, TUBITAK); Vereinigtes Königreich (UK Medical Research Council, MRC).


Rolle des FWF

Der FWF ist maßgeblich an jenen Work Packages (WPs) beteiligt, welche die Planung und Implementierung der Joint Transnational Calls (JTCs) beinhalten. Dies sind  WP2 und WP3 für den cofunded Call und WP6 für alle weiteren nicht EU ko-finanzierten Calls im Rahmen dieser Laufzeit. Wesentlicher Aspekt hierbei ist die kritische Analyse und die konstante Optimierung der dabei angewandten Verfahren.