|
FWF Der Wissenschaftsfonds.
Der FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung -
ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.
Er ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert
sich in seiner Tätigkeit ausschließlich an den Maßstäben
der internationalen Scientific Community.
> Leitbild
Die Stehpause wird zur Stehzeit
Die Geschäftsleitung des FWF ist von Gesetzes wegen (FTFG) aufgefordert, zu Beginn jedes Jahres seine Sicht zur Lage der wissenschaftlichen Forschung darzulegen. Dieser Bericht erscheint im FWF-Jahresbericht (JB) bzw. (leicht gekürzt) im info-Magazin, versehen mit einem die allgemeine Situation sowie die Stimmung wiedergebenden Titel. So befand sich die österreichische Forschung im JB 2009 "am Scheideweg", denn eine neue Gesamtstrategie seitens der Bundesregierung war in Ausarbeitung. Im JB 2010 war es dann eine "Stehpause am Scheideweg", die neue Strategie sollte noch auf sich warten lassen. Im JB 2011 wurde die "Stehpause verlängert", denn obwohl die FTI-Strategie Anfang März 2011 von der Bundesregierung beschlossen wurde, konnte man natürlich keine sofortige Umsetzung erwarten.
Ende März 2013 erschien nun der aktuelle JB 2012 und "die Stehpause wird zur Stehzeit". Denn nachdem ein weiteres Jahr ohne FTI-Strategie- relevante Umsetzungen vergangen ist, weicht der Anspruch der Wirklichkeit, die Frage der Stagnation der Forschung in Österreich steht im Raum sowie im Fokus des info-Coverartikels.
In "Fokus" findet sich unter anderem ein Jahresrückblick zur Entwicklung der Förderungstätigkeit des FWF. FWF-Geschäftsführerin Dorothea Sturn stellt in einem weiteren Artikel den neuen Begriff des FWF-Fellow vor. Im Interview spricht der neue Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Imboden über unausgeschöpfte Potenziale in Österreich, den sich lohnenden "zweiten Blick" und warum die Forschungspolitik den Begriff "Innovation" nicht (über)betonen sollte.
In "Panoptikum" portraitiert "Frau in der Wissenschaft" die Geologin Ulrike Exner. Sie erzählt über ihre Feldarbeit mit Kelle, Gips und Kompass, den Wechsel ihres Forschungsstandortes ins Naturhistorische Museum und warum Geologen nie fad wird. Im Interview spricht Bernadette Wegenstein über ihren Schritt in die Neue Welt, aktuelle (Film-)Projekte und warum sie das Thema "Identität und Körper" ein Leben lang beschäftigen wird. In "Persönliche Paradigmen" gibt der Wittgenstein-Preisträger sowie Kultur- und Sozialanthropologe Andre Gingrich im Gespräch mit dem Wissenschaftshistoriker und -theoretiker Friedrich Stadler Einblick in seinen Forschungsbereich: über Stile und Kompetenzen in der Anthropologie, die Verantwortung eines Ethnografen sowie die belastete Geschichte der Völkerkunde. In "Unterwegs" geht es mit Katrin Wlcek nach Zürich.
Eine spannende Lektüre wünscht
die info-Redaktion
> zum
info-Magazin
|