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FWF Der Wissenschaftsfonds.

Der FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung - ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Er ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert sich in seiner Tätigkeit ausschließlich an den Maßstäben der internationalen Scientific Community.

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Die Zirkulation der Erkenntnisse

Dass wissenschaftliche Erkenntnis frei zugänglich ist, stellt keineswegs eine Selbstverständlichkeit dar. Im 21. Jahrhundert sollten wir jene Zeiten, in denen Forschungsergebnisse als gut abgeschirmtes Wissen für Ingroups behandelt wurden, hinter uns gelassen haben - sollte man meinen. Denn während sich die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse grundsätzlich etabliert hat, ist es bis zum freien Zugang noch ein weiter Weg. Erst seit etwas mehr als fünf Jahren entwickelt sich allmählich ein Momentum, wissenschaftliche Erkenntnisse und Resultate frei im Internet zugänglich zu machen. Der Name: Open Access. Wenig bekannt ist, dass die Idee dazu nicht etwa von Förderungsorganisationen, der Industrie oder gar der Politik ausging, sondern von den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern selbst. Der FWF ist seit 2006 federführend mit an Bord und weltweit eine der ersten Förderungsorganisationen, die Open Access aktiv unterstützen. Mittlerweile sind FWF­Projektleiterinnen und ­Projektleiter verpflichtet, Open Access zu praktizieren. Der Coverartikel dieser Ausgabe widmet sich diesen Entwicklungen, Neuerungen und Perspektiven.

In „Fokus“ gibt FWF­Geschäftsführerin Dorothea Sturn einen Einblick in die Budgetperspektiven des FWF. „Kontext“ stellt den neu geschaffenen wissenschaftspolitischen Akteur auf europäischer Ebene, Science Europe, vor.

In „Panoptikum“ portraitiert „Frau in der Wissenschaft“ die Migrationsforscherin Christiane Hintermann; sie erzählt über Erinnerungsorte der Migration, seltene Aha­Erlebnisse, staatlich sanktioniertes Wissen und Beerenpflücken für gestresste Manager. Der langjährige Rektor der Universität Salzburg und neu gewählte Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz, Heinrich Schmidinger, spricht im Interview über die Bedeutung von Qualität in Lehre und Forschung, erfolgreiche Personalpolitik und Schwerpunktsetzungen sowie die von Universitäten nicht wegzudenkende Forschung. In „Persönliche Paradigmen“ gibt die Astrophysikerin Sabine Schindler im Gespräch mit dem Wissenschaftshistoriker und ­theoretiker Friedrich Stadler Einblicke in ihren Forschungsbereich. „Unterwegs“ führt die Leserinnen und Leser mit Stefan Janecek nach Spanien.

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  Presse

Klinische Forschung: Zweite Ausschreibungsrunde für "KLIF" eröffnet
Mit der zweiten Ausschreibung werden nach 2011 weitere 3 Millionen Euro von Wissenschaftsministerium und FWF ausgelobt. Wissenschaftsminister Töchterle und FWF-Präsident Kratky unterstreichen den hohen Stellenwert der Forschung im Dienste der Patientinnen und Patienten.
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Videospiele als Benimmschule?
Positive Effekte von Computergames im Forschungsfokus

12.12.2011 - Die positiven Effekte von Computerspielen auf Gedanken, Gefühle und Verhalten werden nun von SozialpsychologInnen erstmals näher untersucht. In insgesamt drei Studien wird beleuchtet, "wie", "inwieweit" und "wie lange" kooperatives Spielverhalten positiven Einfluss auf die Persönlichkeit nimmt.
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  Aktuelles

ERA-Net NEURON - Call 2012
Deadline für Einreichungen ist der 9. März 2012.
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5ter Call Open Initiative ERA-Chemistry
Einreichfrist für Pre-proposals ist der 10.02.2012.
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Frankreich: Neue Ausschreibung
Neue Ausschreibung für bilaterale Forschungsprojekte mit Frankreich. Anträge können bis 21. März 2012 eingereicht werden.
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