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Phosphorernährung durch benachbarte Proteoidwurzler

Phosphorus facilitation in the cluster root neighborhood

Christiana Staudinger (ORCID: 0000-0003-0606-9407)
  • Grant-DOI 10.55776/J4127
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2018
  • Projektende 31.05.2021
  • Bewilligungssumme 164.940 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (40%); Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (60%)

Keywords

    Interspecific Phosphorus Facilitation, Nutrient-Poor Soils, Cluster Root, Rhizosphere Proteomics, Wheat, Lupin

Abstract Endbericht

Phosphor (P) ist ein wichtiger und gleichzeitig limitierter Pflanzennährstoff, der sich durch eine niedrige Bioverfügbarkeit in Böden auszeichnet. Eine verbesserte P-Nutzung in der Landwirtschaft ist daher von großer ökologischer und sozioökonomischer Bedeutung. Proteoidwurzeln sind spezialisierte Wurzelabschnitte, mit einer außergewöhnlichen P-Mobilisierungs- und - Nutzungseffizienz. Dieses Projekt geht der Frage nach, wie in natürlichen und landwirtschaftlichen Kontexten P zwischen Proteoid- und Nicht-Proteoidwurzlern aufgeteilt wird. Wächst ein Nicht- Proteoidwurzler neben einer Pflanze, die diese büscheligen Strukturen ausbildet, so kann es zu verbesserter P-Aufnahme in der Nachbarpflanze kommen. Die Lebensdauer dieser Proteoidwurzeln beschränkt sich nur auf wenige Tage. Deshalb erscheint es notwendig, dass benachbarte Pflanzen mittels gerichtetem Wurzelwachstum zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, um von der Aktivität der Proteoidwurzeln profitieren zu können. Ob und wie es zu solch einem gerichteten Wurzelwachstum kommt, ist bislang unerforscht. Im Gegensatz zu den aktuell genutzten Kultur- und Modellpflanzen, entstanden Proteoidwurzler unter extrem P-armen Bedingungen. Die alten Böden der Südwest-Australischen Ökoregion zählen zu den P-ärmsten Böden der Welt. Auf ihnen entwickelten sich eine Vielzahl an Proteoidwurzlern gemeinsam mit nicht-prodeoidwurzelbildenden Arten. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, zu bestimmen (i) ob und wie australische Nicht- Proteoidwurzler das Entstehen von benachbarten Proteoidwurzeln wahrnehmen, um ihr Wurzelwachstum danach auszurichten und (ii) ob die dabei relevanten Mechanismen in landwirtschaftlichen Mischkulturen aus Weizen und der proteoidwurzelbildenden Weißlupinie eine Rolle spielen. Hierzu werden Mehrarten-Rhizobox Experimente und Bioassays an australischen Pflanzen mit Proteoidwurzelexudaten durchgeführt, um zu bestimmen ob die Exsudate das Wurzelwachstum beeinflussen. Anschließend wird eine proteomische Analyse sekretorischer Proteine der Weizenrhizosphäre vorgenommen, um den systemischen Einfluss von Nachbarpflanze und P-Verfügbarkeit zu bestimmen. Diese proteomische Analyse ist auch Grundlage für die gezielte relative Quantifizierung von extrazellulären P-mobilisierenden Enzymen, wodurch der Beitrag von Weizenproteinen zur Gesamtphosphatase-Aktivität des Bodens bemessen werden soll. Schließlich werden die raumzeitlichen P-Dynamiken zwischen Weizen- und Weißlupinienwurzeln mittels chemischer Bildgebung analysiert, um die Bedeutung der zuvor identifizierten Mechanismen in landwirtschaftlichen Mischkulturen zu untersuchen. Dieses Projekt wird unser Verständnis über direkte und indirekte Wurzelinteraktion in natürlichen und agronomischen Pflanzengesellschaften erweitern. Das Projekt wird neue Mechanismen der verbesserten P Aufnahme darlegen und somit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung P-effizienter Nutzpflanzen und Anbaupraktiken leisten.

Das Projekt widmete sich der Frage, wie Phosphor (P) zwischen Proteoid- und Nicht- Proteoidwurzelbildenden Pflanzenarten aufgeteilt wird. Proteoidwurzeln sind spezialisierte Wurzelabschnitte, mit einer außergewöhnlichen P-Mobilisierungs- und -Nutzungseffizienz, die von einigen Pflanzenarten ausgebildet werden. Wächst ein Nicht-Proteoidwurzler neben einer Pflanze, die diese büscheligen Strukturen ausbildet, so kann es zu verbesserter P-Aufnahme in der Nachbarpflanze kommen. Ob und wie benachbarte Pflanzen mittels gerichtetem Wurzelwachstum auf die Entstehung von Proteoidwurzeln in ihrer unmittelbaren Umgebung reagieren, konnte bisher nicht festgestellt werden. Im Rahmen des Projektes wurden Laborexperimente mit australischen Pflanzen durchgeführt und die Postitionierung von Wurzeln, Nährstoffgehalt und entsprechende wurzelanatomische Parameter, die für die Nährstoffaufnahme entscheidend sind, analysiert. Unsere Messungen zeigten, dass in der Gegenwart von Proteoidwurzlern bestimmte Nicht-Proteoidwurzler einen größeren Anteil ihrer Wurzelmasse in Nähe der Proteoidwurzeln positionieren. Sie wiesen dünnere Wurzeln und erhöhten Nährstoffgehalt im Blatt auf. Bekannte organische Anionen, die im Wurzelexudate der Proteoidwurzeln zu finden sind konnten als direktes bzw. indirektes Signal für ein derart gerichtetes Wurzelwachstum ausgeschlossen werden. Ein weiterer Teil des Projektes befasste sich mit der Relevanz dieser Erkenntnisse im landwirtschaftlichen Kontext. Im Labor wurden Mischkulturen aus Weizen und der proteoidwurzelbildenden Weißlupinie mittels proteomischer und bildgebender Verfahren untersucht. Im Gegensatz zur Rhizosphäre der Weißlupine, sind die extrazellulären pflanzliche Phosphatasen des Weizens eng mit den Zellwänden der Wurzel assoziiert. Der Beitrag von Weizenproteinen zur Gesamtphosphatase- Aktivität jenseits der Zellwände der Wurzel scheint somit äußerst gering zu sein. Aufgrund dieser Arbeit, wird gezeigt, dass Proteoidwurzler Wurzeldurchmesser, -positionierung und Entwicklung ihrer Nachbarn beeinflussen können und unter nährstoffarmen Bedingungen deren Ernährung begünstigen.

Forschungsstätte(n)
  • University of Western Australia - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • A. Harvey Millar, The University of Western Australia - Australien

Research Output

  • 147 Zitationen
  • 7 Publikationen
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2022
    Titel Harnessing belowground processes for sustainable intensification of agricultural systems
    DOI 10.1007/s11104-022-05508-z
    Typ Journal Article
    Autor Oburger E
    Journal Plant and Soil
    Seiten 177-209
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Interspecific facilitation of micronutrient uptake between cluster-root-bearing trees and non-cluster rooted-shrubs in a Banksia woodland
    DOI 10.1007/s11104-023-06092-6
    Typ Journal Article
    Autor Staudinger C
    Journal Plant and Soil
    Seiten 71-82
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Soil nutrient availability and its implications for restoration projects and species interactions in phosphorus-impoverished plant communities
    DOI 10.47749/t/unicamp.2022.1377346
    Typ Other
    Autor De Britto Costa P
  • 2022
    Titel Distinct salinity-induced changes in wheat metabolic machinery in different root tissue types
    DOI 10.1016/j.jprot.2022.104502
    Typ Journal Article
    Autor Dissanayake B
    Journal Journal of Proteomics
    Seiten 104502
  • 2021
    Titel Root positioning and trait shifts in Hibbertia racemosa as dependent on its neighbour's nutrient-acquisition strategy
    DOI 10.1111/pce.13991
    Typ Journal Article
    Autor De Britto Costa P
    Journal Plant, Cell & Environment
    Seiten 1257-1267
    Link Publikation
  • 2021
    Titel The wheat secreted root proteome: Implications for phosphorus mobilisation and biotic interactions
    DOI 10.1016/j.jprot.2021.104450
    Typ Journal Article
    Autor Staudinger C
    Journal Journal of Proteomics
    Seiten 104450
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Leaf manganese concentrations as a tool to assess belowground plant functioning in phosphorus-impoverished environments
    DOI 10.1007/s11104-020-04690-2
    Typ Journal Article
    Autor Lambers H
    Journal Plant and Soil
    Seiten 43-61
    Link Publikation
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2019
    Titel Invited presentation - Approaching the rhizosphere: Methods to study rhizodeposition in challenging environments
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
  • 2018
    Titel Invited presentation - Wheat proteins in the rhizosphere
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
Weitere Förderungen
  • 2019
    Titel Collaboration Award
    Typ Travel/small personal
    Förderbeginn 2019
    Geldgeber Centre of Excellence in Plant Energy Biology

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