Das ERA-NET HERA ist ein europäisches Forschungsprogramm für die Geisteswissenschaften, an dem sich aktuell 27 europäische Förderorganisationen aus 24 Ländern beteiligen. Ziel ist, dass sich Forscher:innen zu Netzwerken zusammenschließen und transnationale Forschungskooperationen innerhalb der Geisteswissenschaften entwickeln, um das Profil der Geisteswissenschaften sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zu stärken. Die gemeinsame Ausschreibung 2023 rückt das Thema „Crisis – Perspectives from the Humanities“ in den Mittelpunkt.

Zielgruppe

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler:innen von Universitäten und außeruniversitären Forschungsstätten, die auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften tätig sind.

Förderziele

  • Schaffung neuer geisteswissenschaftlicher Kenntnisse zu den Ursprüngen, Quellen und Ursachen der großen philosophischen, kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, religiösen, politischen und ökologischen Krisen in Europa und weltweit.
  • Aufzeigen der komplexen Rolle kultureller und sozialer Praktiken bei der Reaktion auf Krisen, gegebenenfalls auch bei deren Entstehung, und die Analyse, ob und wie kulturelle Traditionen den Begriff der Krise als grundlegendes und kritisches Moment für die Gesellschaft problematisieren.
  • Erforschung des Einflusses der Kultur auf die Resilienz angesichts aktueller und künftiger Krisen.
  • Erforschung der Frage, wie die Geisteswissenschaften zur Eskalation oder zur Deeskalation und Lösung von Krisen beitragen können.

Weitere angebotsspezifische Informationen

Förderdauer und Förderhöhe

Die Förderdauer beträgt 24–36 Monate.

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen entsprechen den Vorgaben für das FWF-Programm Einzelprojekte.

Vergabe

Entscheidung durch das Kuratorium des FWF auf Basis eines Entscheidungsvorschlags des Call-Sekretariats

  • Voraussichtlich im November 2024

Informationen zur Antragstellung

Jeder Antrag muss von mindestens 4 und maximal 6 Forschenden aus mindestens 4 verschiedenen teilnehmenden Partnerländern getragen werden, wobei ein gemeinsames Antragsdokument von dem:der Projektkoordinator:in beim zentralen Call-Sekretariat via das EPSS-System einzureichen ist.

Details sind dem auf der CHANSE-Website veröffentlichten Call-Text zu entnehmen.

Zusätzlich zur Einreichung beim Call-Sekretariat ist für die Erteilung der Antragsberechtigung eine fristgerechte Einreichung beim FWF im Antragsportal elane erforderlich. Details sind dem Dokument „National eligibility requirements“, ebenfalls auf der CHANSE-Website, zu entnehmen.

Die Antragstellung erfolgt in zwei Stufen.

  • Einreichdeadline Konzeptanträge:

21. September 2023 (14:00 Uhr CEST – Call-Sekretariat)
21. September 2023 (14:00 Uhr CEST – FWF)

  • Einreichdeadline Vollanträge:      

26. März 2024 (14:00 Uhr CEST – Call-Sekretariat)
26. März 2024 (14:00 Uhr CEST – FWF)

Fördergeber

Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF

Weitere Informationen

Um die Bildung von Forschungskonsortien zu erleichtern, bietet das Call-Sekretariat den Antragsteller:innen ein Online-Tool zum Finden von Kooperationspartner:innen an. Dieses kann von Projekten, die nach Partner:innen suchen, und von Partner:innen, die nach Projekten suchen, genutzt werden.

Einreichung

Derzeit nicht möglich

Beratung und Kontakt

Dr. Simon Hadler
simon.hadler(at)fwf.ac.at
+43 676 83487 8318

Für allgemeine Fragen

crisis(at)ncn.gov.pl

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