Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist eine Plattform für die Koordination nationaler und europäisch-regionaler Aktivitäten in der personalisierten Medizin. EP PerMed vereinigt frühere europäische Initiativen unter einem Dach und setzt die Aktivitäten von ERA PerMed fort. Die erste Ausschreibung „Identification or Validation of Targets for Personalized Medicine Approaches (PMTargets)“ läuft bis zum 5. März 2024 (Konzeptanträge) bzw. 20. Juni 2024 (Vollanträge).

Zielgruppe

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler:innen von Universitäten, außeruniversitären Forschungsstätten und einschlägigen industriellen Forschungsabteilungen, die auf dem Gebiet der personalisierten Medizin tätig sind.

Förderziele

EP PerMed verfolgt das Ziel, die Ergebnisse therapeutischer Maßnahmen in einem nachhaltigen Gesundheitssystem durch Forschung, Entwicklung und Implementierung von Ansätzen der personalisierten Medizin zum Nutzen der Patient:innen und der Gesellschaft zu verbessern.

Förderdauer und Förderhöhe

Die Förderdauer beträgt maximal 36 Monate.

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen entsprechen den Vorgaben für die FWF-Programme Einzelprojekte bzw. Klinische Forschung.

Informationen zur aktuellen Ausschreibung „Identification or Validation of Targets for Personalized Medicine Approaches (PMTargets)“

Mit dieser Ausschreibung sollen Forschungsprojekte aus allen Krankheitsbereichen gefördert werden, die sich mit der Identifikation und Validierung von Therapiezielen in Kombination mit Biomarkern (companion biomarkers) befassen. Konsortien müssen transnational, interdisziplinär und transsektoral sein und die Perspektive der personalisierten Medizin im Antrag klar darstellen.

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von:

  • Forschungsprojekten, die darauf abzielen, Targets für personalisierte Medizinansätze in Kombination mit der Entwicklung von begleitenden Biomarkern oder anderen Markern zu identifizieren oder zu validieren, um die Überwachung von Behandlungsergebnissen und die Stratifizierung von Patient:innen zu ermöglichen;
  • interdisziplinärer Zusammenarbeit durch Kombination von vorklinischer und klinischer Forschung in translationalen Projekten unter Einbeziehung anderer relevanter Disziplinen (z. B. Bioinformatik/Gesundheitsinformatik/Datenforschung, ELSA-Forschung, Umsetzungsforschung oder gesundheitsökonomische Forschung); und
  • sektorübergreifender Zusammenarbeit durch Einbeziehung des Privatsektors (z. B. kleine und mittlere Unternehmen, KMU), der Industrie sowie von Regulierungs-/HTA-Agenturen und Patient:innenorganisationen.

Jeder Antrag muss von mindestens drei Partnergruppen aus mindestens drei verschiedenen teilnehmenden Partnerländern getragen werden, wobei ein gemeinsames Dokument von dem:der Koordinator:in beim zentralen Call-Sekretariat einzureichen ist. Weitere Details sowie Begutachtungskriterien sind im Call-Text dargelegt.

Die Forscher:innen werden von ihrer jeweiligen nationalen/regionalen Förderorganisation finanziert.

Förderorganisationen aus folgenden 24 Ländern planen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Ungarn, Türkei.

Die aktuelle Liste der potenziellen Teilnehmerländer sowie alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website von EP PerMed.

Vergabe

Entscheidung durch das Kuratorium des FWF auf Basis eines Entscheidungsvorschlags des Call-Sekretariats

Informationen zur Antragstellung

Die Einreichung muss im elektronischen Einreichsystem des Call-Sekretariats erfolgen. Der Link zum Einreichsystem ist auf der PMTargets-Website verfügbar.

Antragstellung und Begutachtung erfolgen in einem 2-stufigen Verfahren.

  • Einreichung Konzeptanträge: bis 5. März 2024 (17:00 Uhr Lokalzeit Wien)
  • Einreichung Vollanträge: bis 20. Juni 2024 (17:00 Uhr Lokalzeit Wien) 
  • Entscheidung Vollanträge: voraussichtlich im Oktober 2024

Zusätzlich zur Beantragung beim Call-Sekretariat müssen beim FWF in elane die administrativen und finanziellen Daten sowie die wissenschaftlichen Abstracts (gemäß FWF-Antragsrichtlinien für Einzelprojekte) eingereicht werden. In der Konzeptantragsphase ist die Einreichung in der Programmkategorie „PIK – Internationale Projekte (Konzept)“ erforderlich (bis spätestens 6. März 2024, 14:00 Uhr Lokalzeit Wien). Für die Vollantragsphase muss die Programmkategorie „PIN – Internationale Projekte“ gewählt werden (bis spätestens 21. Juni 2024, 14:00 Uhr Lokalzeit Wien). Beide Schritte sind verpflichtend.

Fördergeber

Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF

Weitere Informationen

  • Die Antragstellung wurde von einer Ad-personam-Förderung auf Förderung über Forschungsinstitutionen (PROFI) umgestellt. Bitte beachten Sie, dass im PROFI-Modus die Einreichung erst mit der Freigabe durch die Forschungsstätte abgeschlossen ist; hierzu muss die Forschungsstätte beim FWF registriert sein.
  • Details finden Sie unter PMTargets.
  • Bei spezifischen Fragen zum Budget, zu den Kriterien und Regeln der jeweiligen Förderorganisationen konsultieren Sie bitte die jeweils zuständige Förderorganisation. Sie finden die Kontaktstellen der Förderorganisationen sowie die nationalen bzw. regionalen Regelungen der einzelnen Förderorganisationen im Call-Text auf der PMTargets-Website.

Bitte beachten Sie:

Konzeptanträge vom 12.01. bis zum 05.03.2024

Vollanträge vom 20.05. bis zum 20.06.2024

Einreichung

12.01.2024 bis 05.03.2024 (17:00 Lokalzeit Wien)

Beratung und Kontakt

Dr. Hannes Zwickl
hannes.zwickl(at)fwf.ac.at
+43 676 83487 8219

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