Im Rahmen der Ausschreibung „LUKE – Linking Ukraine to the European Research Area“ werden Forschungsprojekte unter Beteiligung der Ukraine gefördert. Ziel ist es, die F&I-Kapazitäten der Ukraine in relevanten, gemeinsam identifizierten Themen zu stärken. Das Vorhaben dient dazu, Ressourcen zu bündeln und das Innovationspotenzial der Ukraine zu erschließen. Die Ausschreibung startet am 30. Jänner 2026.

Zielgruppe

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler:innen von Universitäten, außeruniversitären Forschungsstätten und einschlägigen industriellen Forschungsabteilungen, die auf den vom Call abgedeckten Forschungsgebieten tätig sind.

Förderziele

Die Ausschreibung zielt auf die Förderung eng integrierter Forschungsprojekte ab, an denen Wissenschaftler:innen aus der Ukraine mit Wissenschaftler:innen in mindestens zwei weiteren am Call teilnehmenden Ländern teilnehmen. Es wird erwartet, dass jede Seite einen substanziellen und komplementären wissenschaftlichen Beitrag leistet.

Weitere angebotsspezifische Informationen

Der FWF finanziert im Rahmen dieser Ausschreibung in Österreich angesiedelte Teilprojekte im Bereich der Grundlagenforschung. Stärker anwendungsorientierte Projekte können über die zweite involvierte österreichische Forschungsförderorganisation, die FFG, beantragt werden.

Förderdauer und Förderhöhe

Die Förderdauer beträgt maximal 24 Monate.

Voraussetzungen

Die Antragsvoraussetzungen entsprechen den Vorgaben für das FWF-Programm Einzelprojekte.

Informationen zur aktuellen Ausschreibung

Mit dieser Ausschreibung sollen grenzüberschreitende Forschungsprojekte (Dauer: zwei Jahre) unterstützt werden, in denen Wissenschaftler:innen aus der Ukraine mit Wissenschaftler:innen in mindestens zwei weiteren am Call teilnehmenden Ländern kooperieren. Die Ausschreibung umfasst folgende vier Themen:

  1. Energy: Sustainable and renewable energy and energy security
  2. Cybersecurity: Cyber resilience of critical infrastructures and adaptive cybersecurity systems
  3. Medical and health research: Telemedicine, biomedical research
    • Subtopic 1: Adoption of telemedicine for remote healthcare solutions
    • Subtopic 2: Innovate research on cellular signaling pathways for biomedical applications
  4. Social sciences and humanities: Social reconciliation, sustainable social development, and human capital restoration

Eine detailliertere Beschreibung der Call-Themen ist hier abrufbar.

Die Forscher:innen werden von ihrer jeweiligen nationalen/regionalen Förderorganisation finanziert. Der FWF finanziert ausschließlich Forschungsprojekte im Bereich der Grundlagenforschung. Anträge mit Anwendungsfokus werden in Österreich über die FFG finanziert und müssen bei der FFG eingereicht werden.

Förderorganisationen aus 12 Ländern planen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Die aktuelle Liste der Teilnehmerländer finden Sie auf der Website zum LUKE-Call.

Vergabe

Entscheidung durch das Kuratorium des FWF auf Basis eines Entscheidungsvorschlags des Call-Sekretariats

Informationen zur Antragstellung

Die Ausschreibung wird am 30. Jänner 2026 geöffnet. Es muss sowohl beim Call-Sekretariat als auch beim FWF eingereicht werden.

Einreichung beim Call-Sekretariat

Anträge müssen bis spätestens 30. April 2026 im elektronischen Einreichsystem des Call-Sekretariats DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) eingereicht werden. Der Link zum DLR-Einreichsystem wird mit Öffnung des Calls zur Verfügung stehen.

Einreichung beim FWF

Zusätzlich zur Beantragung beim Call-Sekretariat müssen beim FWF in elane die administrativen und finanziellen Daten sowie die wissenschaftlichen Abstracts (gemäß FWF-Antragsrichtlinien für Einzelprojekte) eingereicht werden.

Für die Einreichung muss die Programmkategorie „KIN – International – Multilaterale Initiativen“ gewählt werden (bis spätestens 4. Mai 2026, 14:00 Uhr Lokalzeit Wien).

Folgende Dokumente müssen jedenfalls beim FWF eingereicht werden:

  • Projektbeschreibung, die beim Call-Sekretariat eingereicht wurde
  • Nachweis der Publikationsleistung des:der FWF-Antragsteller:in gemäß FWF-Antragsrichtlinien
  • Kostenbegründung für den vom FWF finanzierten Projektteil
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf des:der FWF-Antragsteller:in gemäß FWF-Antragsrichtlinien
  • Kurze Begründung, inwiefern es sich beim beantragten österreichischen Teilprojekt um Grundlagenforschung handelt (maximal 1 Seite; Upload unter „Allgemeiner Anhang“)

Bitte beachten Sie, dass die Freigabe durch die Forschungsstätte zu den angeführten Deadlines erfolgt sein muss. Forschungsstätten müssen dazu im Forschungsstätten-Portal des FWF registriert sein.

Fördergeber

Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF

Bitte beachten Sie:

Einreichung beim Call-Sekretariat vom 30.01.2026 bis 30.04.2026

Einreichung beim FWF vom 30.01.2026 bis 04.05.2026 (14 Uhr MESZ)

Einreichung

Derzeit nicht möglich

Beratung und Kontakt

Dr. Christoph Bärenreuter
christoph.baerenreuter(at)fwf.ac.at
+43 676 83487 8702

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